Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 22. (Budapest 1925)

Dudich, E.: Systematische Studien an italienischen Aselliden

Fundort: Siraeusa, wo diese Unterart im Flusse Kyane zusammen mit Asellus banyulensis Wölfl, n. subsp. lebt. Material : Pleopod I. und II. eines adulten Männchens in mikro­skopischem Präparat, aufbewahrt in der Sammlung des Ungarischen National Museums. Gesammelt von Dr. ERNST WOLF am 23. April 1925. Verwandtschaft: Diese Unterart gehört unzweifelhaft zum Formen­kreise von Asellus coxalis DOLLFUS, weil keine andere bekannte Art, welche bei der Feststellung der Verwandtschaft auf Grund der Pleopoden­gestaltung in Frage kommen könnte, eine so schwach ausgebildete proximale Protuberanz am Endopodit des Pleopod II des Männchens besitzt. Asellus meridianus RACOVITZA und spelaeus RACOVITZA können aus vielen Gründen nicht in Betracht kommen. Anderseits weist diese Unterart in der Form, Gestaltung, Proportionen und Chaetotaxie der Pleopode so tiefgreifende Unterschiede von der Stammform, dass eine Vereinigung gänzlich unmöglich wäre. Auch gegenüber Asellus coxalis Peyerimhoffi, RACOVITZA machen sich so viele Unterschiede geltend, dass eine Vereinigung mir trotz mancher Beziehungen für unzulässig schien. Die vollkommene geographische Isolierung spricht ebenfalls für die Berechtigung der Trennung. Beschreibung: Pleopod I. cf ad. (Fig. 19): Protopodit fast so lang als breit (8:9), mit einem Frenulum, mit einer Borste an der abgerundeten distalen Aussenecke und mit 2 Borsten am Distalrande (bei der Stammform keine, bei subsp. Peyerimhoffi BACOVITZA 3—4). Exopodit mehr als zweimal so lang als breit (21 : 9'5), zwei und halbmal so lang und etwas breiter als das Protopodit. Die proximale Innenecke ist nicht so vorspringend wie bei der Stammform, aber auch nicht so abgerundet wie bei subsp. Peyerimhoffi BACOVITZA. An der Oberfläche steht eine Borste in der Nähe der proximalen Innenecke, eine in der distalen Hälfte an der Stelle der submedianen Beihe, 3 Borsten in der Spitzenpartie. Der Aussenrand trägt 12 Borsten, die distalen Abrundung 11 Fiederborsten, deren längste das 3 /4 der Exopoditlänge erreicht (die Stammform besitzt 5 Fiederborsten, bei subsp. Peyerimhoffi BACOVITZA sind Fiederborsten auch am Aussenrande vorhanden). Sehr charakteristisch ist, dass der Innenrand in im distalen Drittel eine starke Borste trägt, eine Erscheinung, welche bisher nur bei Asellus italiens DUDICH beobachtet wurde. Pleopod II. cf ad. (Fig. 20): Protopodit P/Vmal so lang als breit (14:12), l 3 A-mal länger und IV3-mal breiter als das Protopodit des Pleopodes I. Am Innenrande mit 3 Fiederborsten (die Stammform und die andere Unterart 5). Exopodit kürzer als das Protopodit (11:14), fast nur halb so lang als das Exopodit des Pleopodes I (11:21). Zweites Glied 2V3-mal länger als das proximale und verhältnismässig breiter als

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