Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 22. (Budapest 1925)
Dudich, E.: Systematische Studien an italienischen Aselliden
bei der Stammform, indem seine Länge : Breite = 8 : frö. Das proximale Glied mit einer Fiederborste. Das zweite Glied trägt am Aussenrande 3 Borsten und die distale Abrundung 12 Fiederborsten (Stammform ca. 7, die andere Unterart 7—8), deren längste mit dem Exopodit gleicblang ist. Härchenfeld vorhanden. Endopodit (Kopulationsorgan) kaum kürzer als das Exopodit (10:11), während es bei der Stammform um 1 /s kürzer ist. Seine Länge : Breite = 10:4'5. Proximale Protuberanz fehlt, wie bei der Stammform (bei subsp. Peyerimhoff'i RACOVITZA vorhanden). Die tergale Apophyse an den Seiten gerunzelt, die Spitze am Ende seitwärts gekrümmt, die Rinne gescblossen, Spalte sehr klein und der sternale Längskiel verschwommen. Verbreitung: Die geographische Verbreitung der Art ist streng mediterran. Die Stammart kommt in Syrien, die subsp. Peyerimhoffl RACOVITZA in Algier vor, die neue Unterart ist also derzeit vollkommen isoliert; sie kam jedoch unzweifelhaft aus Nordafrika nach Sicilien, so dass sie zu den afrikanischen Faunenelementen Siciliens gerechnet werden muss. Übersicht der italienischen Asellus-Arten. Aus Italien wurden bisher folgende Asellus-Artm nachgewiesen : Asellus aquations L. sensu RACOVITZA „ arthrobranehialis DUDICH „ cavaticus SCHIÖDTE banyulensis RACOVITZA „ banyulensis Wolfi DUDICH „ italicus DUDICH „ polychaetus DUDICH „ coxalis cyanopliilus DUDICH Ausserdem hat LEPRI (4.) über eine blinde Asellus-kvt berichtet, welche er aber zu ^Asellus aquaticus' 1 stellte. Er teilte über dieses Tier nur so viel morphologisches mit, dass es depigmentiert und blind ist. Aus diesen dürftigen Angaben ist es natürlich ganz unmöglich, dieses Tier in die moderne Artsystematik der Gattung Asellus GEOEEE. einzuordnen. Die künftigen Nachforschungen haben es zu entscheiden, ob das Tier von LEPEI ZU den modifizierten obscuricolen Formen der aquaticusGruppe (z. B. Asellus aquaticus cavernicola RACOVITZA, cf. 10. p. 570, 573) zu rechnen ist oder ob es unter den blinden Vertretern der mericlianusGruppe {Asellus cavaticus SCHIÖDTE, spelaeus RACOVITZA, spelaens aquaecalidae RACOVITZA, hypogaeus RACOVITZA, siehe 11.) unterzubringen wäre. Diese Zusammenstellung bietet allerdings ein sehr interessantes und überraschendes Bild anstatt des ehemaligen „Asellus aquaticus LA Diese aquaticus-Gm^pe. meridianus-Gni[)\}e.