Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 22. (Budapest 1925)

Dudich, E.: Systematische Studien an italienischen Aselliden

Propodit stärker gebogen als bei aquations (6. p. 34, f. 3); 3 Borsten in der vorderen (rostralen), 16 Borsten in der hinteren (caudalen), 8 Borsten und 2 Dornen in der unteren (sternalen) Beihe; am Garpopodit 3 Dornen und 3 Borsten in der hinteren, 8 Dornen in der unteren, 4 Dornen in der vorderen Reihe. Peräopod I. Q ad. und ovig.: Dactylopodit mit 8 Dornen im Kamine; Propodit mit 2 messerförmigen Dornen (bei aquaticus 3). Pleopod I. cf ad.: So geformt wie bei Asellus aquaticus L. sensu RACOVITZA (6. p. 34, f. 4). Protopodit so lang als breit, am Innenrande mit 3—4 Verkupplungshaeken (frenulum}), am Ausenrande ohne jegliche Borsten. Exopodit breiter und etwas mehr als doppelt so lang als das Protopodit; neben dem proximalen Teile des Innenrandes 4 — 7 submarginale Borsten; am Distal- und Aussenrande 9—16 Fieder­borsten; im Ausschnitte des Aussenrandes und etwas proximal davon 1—4 längere und 3—6 kleinere Borsten; parallel mit der Fiederborsten, jedoch submarginal, stehen viele kürzere Borsten sowohl an der Ober-, als auch an der Unterfläche. Pleopod II. cf ad.: (Fig. 1.): Im allgemeinen so geformt wie bei Asellus aquaticus L. sensu RACOVITZA (6. p. 35, f. 5). Protopodit in seiner distalen Hälfte neben dem Innenrande mit 4—5 Borsten in einer Reihe; an der Oberfläche des Protopodites stehen 4—5 Borsten, am Grunde des Exopodites eine Borste. •— Das basale Glied des Exopodites trägt am Aussenrande 4 Borsten; das zweite Glied quer-ellipsoidal, mit zwei Borstengruppen; die eine Gruppe, an der Aussenseite, besteht aus 9—14 Borsten, die andere, an der Innenseite, aus 5— 6 Fiederborsten; zwischen diesen beiden Borstengruppen, ungefähr in der Mitte, befindet sich eine alleinstehende Borste. — Das Endopodit (Kopulationsorgan) ist so gebaut, wie bei Asellus aquaticus L. sensu RACOVITZA, seine Apophyse scheinbar abgeschnürt. Pleopod II. 9 ad. und ovig. (Fig. 2): Fast rundlich mit 17 (variiert bis 21) Fiederborsten. Zwischen dem Muskel und der proximalen Strecke des Innenrandes befindet sich eine aus 4—5 Gliedern bestehende Borstenreihe, ausserdem manchmal auch in der entgegengesetzten Region eine Borste. Bei Asellus aquaticus L. sensu RACOVITZA ist die Oberfläche borstenfrei (6. p. 36, f. 6). RACOVITZA betont expressis verbis (8. p. Ill): „Le bord distal porte de nombreuses tiges plumeuses, mais il n'existe pas d'autres phanères" 2 . Diese Borsten treten nur nach einer Mazeration in Kalilauge klar hervor. 1 Ieh schlage vor, diese Hafteinrichtung als „frenulum" (plur. frenula) zu benennen, per analogiam „frcnuhim" der Lepidopterengruppe Frenata. 2 Sperrdruck von mir.

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