Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 22. (Budapest 1925)

Dudich, E.: Systematische Studien an italienischen Aselliden

Pleopod III.: So gestaltet wie bei Asellus aquaticus L. sensu RACOVITZA (SAKS, 13, t. 9, f. 16, TSCHETWERIKOEE, 15. t. 7, f. 11). Die Aussenseite des Protopodites mit zwei grossen Borsten bei beiden Geschlechtern. — Exopodit zweigliedrig, seine Länge: Breite = cf 40:27 = $31:22. Die Beborstung des basalen Gliedes besteht aus 13 (çf) oder 8—9 (Ç) Borsten am Aussenrande, 4—5 kleinen Borsten entlang des Innenrandes, 5—6 Borsten bei der Artikulationslinie, und ca. 10 Borsten an der Oberfläche. Das zweite Glied trägt 9—10 Borsten an Aussenrande, 5 Borsten (9) oder 3 (cf), darunter eine sehr starke Borste entlang des Innenrandes, 19—20 Fiederborsten am distalen Rande; die Beborstung der Oberfläche ordnet sich in 5 Beihen (2 in der inneren, 3 in der äusseren Hallte), ausserdem befindet sich je eine kleine Borste entlang des distalen Bandes unter jeder dritten Fiederborste. — Endopodit ungegliedert und den basalen Stiel ausgenommen vollkommen chitinfrei. Länge: Breite = çf 30:13, 9 20:9. Pleopod IV. (Fig. 3, 4): Das Exopodit ist durch eine deutliche, durch zwei Bandeinkerbungen begrenzte Linie in zwei Glieder geteilt. Länge : Breite = çf 36:24, 9 28:19. Das basale Glied am proximalen Aussenrande mit 5 — 9 Borsten, entlang des Innenrandes mit 2—3 Borsten. Zweites Glied am Rande borstenfrei, entlang des Innenrandes mit 2—-3 Borsten. Der distale Rand ist durch zwei Einkerbungen begrenzt, die an der Oberlläche des Gliedes mittelst einer gekrümmten Linie verbunden sind. Der distale Rand und diese Linie schliessen ein vollkommen unchitinisicrtes Feld ein, welches ich nach seinem Entdecker TSCHET­WKRIKOEF (15. p. 441) Area Tschetwerikoffi benennen möchte. — Das Endopodit ist ungegliedert und mit Ausnahme des Stieles unchitinisiert. Länge: Breite — çf 24:19, 9 20:16. Die Pleopode IV und V. von Asellus aquaticus L. sensu RACOVITZA haben ungegliederte Exopodite. G. O. SAKS (13. p. 102, t. 9. f. 17, 18) zeichnet sie als ungegliedert und sagt: „ne montre aucune trace 1 de soudure transversale". TSCHETWERIKOEE (15. p. 441) hebt hervor, dass keine Spur einer früheren Gliederung sich an den Exopoditen erkennen lässt. Die Figuren von MORREALE (5. p. 172, f. 26) weisen ebenfalls keine Gliederung auf. Pleopod V. (Fig. 5, 6) : Das Exopodit des Männchens ist zweigliedrig, aber die Trennungslinie nicht scharf; das Exopodit des Weibchens ungegliedert, ohne Spur einer Trennungslinie; Area Tschetwerikoffi * in beiden Geschlechtern vorhanden. Der proximale Teil des Aussenrandes mit 5—6 Borsten. Länge: Breite — çf 30:22, 9 25:17. — Endopodit 1 Sperrdruck von mir.

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