Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 22. (Budapest 1925)
Rotarides, M.: Beiträge zur Kenntnis der Sarmatischen Landschneckenfauna des Réz-Gebirges im Komitate Bihar
entstanden sein. Aus diesem Grunde wird es von WEXZ mil Recht als P. Kochi var. GfaMi bezeichnet. Diese Behauptungen, BOETTGER'S zwei Formen von P. bisulcata, die neue Art-Benennung WENZ'S, die Unterschiede von P. bisulcata und P. consobrina beweisen jedenfalls eine Selbstständigkeit der Art P. Kochi GAÁL. Dagegen aber GAÁL'S Artbestimmung betreifend der Pomatias-Aiien des oberen Niveaus bei Bákosd, die durch BOETTGER angegebenen Formen verweisen auf einen genetischen Zusammenhang mit P. bisulcata, ZIET. Es is.t ein gemeinsames Merkmal der Tuszaer und Rákosder Exemplare, dass die Aussenseite der Gehäusemündung etwas verdickt ist. Diese Verdickung ist an der Umbilicalgegend (unteres Ende der Koiumelle) besonders auffallend. Ein weiteres Merkmal ist, dass die dritte Windung etwas hervorragt (im Vergleiche zu den Embryonalwindungen). Skulptur und Anwachsstreifen verweisen jedoch auf einige Unterschiede, welche aber nicht besonders beträchtlich sind. Es fanden sich im Material auch zwei üperkeln: gr. Diam. 6*6 mm, kl. Diam. 6 mm. Die Schalen und Deckel kommen in Tusza (was auch bei Rákösd der Fall ist) im Konglomeraten-Niveau vor. 2. Pomatias Schrammeni ANDR. 1902. Cyclostoma Schrammeni ANDREAE (1. p. 7., 2. p. 22.) In den sarmatischen Kontinental-Bildungen der Südseite des RézGebirges befindet sich eine andere Pomatias-Art, welche ohne Zweifel zu P. Schrammeni gehört. Diese Art wurde zuerst vom untermioeänen Landschneckenmergel bei Oppeln in Schlesien beschrieben, wo sie laut ANDREAE'S Angabe nebst Archaeozonites subangulosus (BENZ.), Craspedopoma leptopomoides (REUSS) und Triptychia cf. Suevica SANDBG. auch zur Alterbestimmung verwendet werden kann. Diese Auffassung wird . dadurch bestätigt, dass diese Art zu den von Ehingen stammenden Exemplaren der P. bisideeda am nächsten steht. Bereits GAÁL hat solche Formen mitgetheilt, die zu P. bisulcata nahe zu stehen scheinen, und deren richtige Benennung P. Kochi GAÁL var. Gaáli WENZ ist. Da nun also zu P. bisulcata nahestehende Formen in verschiedenen Niveaus der sarmatischen Stufe vorkommen, so scheinen hier diese Formen zur genaueren Alterbestimmung nicht besonders geeignet zu sein. P. Schrammeni ANDR. ist an drei Fundorten gesammelt worden, nämlich in Tötös, Lokk und Beznye (also im mittleren Teil der SarmatBildungen). Die Exemplare sind in allen Merkmalen mit jenen von Oppeln vollkommen identisch. Die Skulptur zeigt zwar auch hier einige Abweichungen, dies ist jedoch mit der grossen Variabilität der sarmatichen