Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 22. (Budapest 1925)

Rotarides, M.: Beiträge zur Kenntnis der Sarmatischen Landschneckenfauna des Réz-Gebirges im Komitate Bihar

Pomatias-Arien leicht zu erklären. (Bei den rezenten Formen: P. costulata ROSSM. und P. elegáns MÜLL, ist das nicht der Fall.) Bei gut entwickelten Exemplaren verschwindet die Skulptur der Gehäusemündung oder ist beinahe ganz verwischt. Zahl der Windungen 5 (nicht 4!). Ein Gehäuse­deckel wurde bei Tötös gefunden: gr. Diam. 6'6 mm., kl. Diam 5*9 mm. Der mittleren Teil der Innenseite ist etwas vertieft. Anwachsstreifen sehr fein, auf den Windungen senkrecht stehend. Die Skulptur der Exemplare von Beznye ist weniger regelmässig und von einander ziemlich abweichend. In GAÁL'S Material, welches er mir zum Vergleiche überlassen hat, befand sich ein bei Déva gesammeltes, gut entwickeltes Pomai/as-Exemplar, welches auch nach GAÁL'S Ansicht zweifelsohne zu dieser Art gehört (oberes Niveau des Obermiocäns). Höhe: 14"2 mm., Breite: 13*5 mm. Pomatias Schrammeni kommt also bei Déva, so wie auch bei Tötös im oberen Niveau der Sarmat-Schichten vor. Im unteren Niveau bei Déva befinden sich etwas abweichende Formen. Einige Fragmente von Tötös und Ösi (von letzterem Orte auch Schalen­deckeln) können nur als cf. hieher gehörig bezeichnet werden. Die Skulptur weist überall eine Variabilität auf. SANDBERGER hat dies auch bei Pomatias bisulcata beobachtet, bei P. consobrina jedoch nicht. Die Verwandschaft von P. Schrammeni und P. bisulcata kann also auch von dieser Seite bekräftigt werden. 3. Pomatias Schrammeni ANDR. n. var. bihariensis. Aus den sarmatischen Bildungen der Umgebung von Felsö-Lugos wurden solche Pomatias-Exemplare gesammelt, die als Varietät von P. Schrammeni aufgefasst werden können. Diese vom Südabhang des Réz­Gebirges und zwar vom mittleren Niveau der sarmatichen Schichten stammenden Exemplare sind ziemlich gut erhalten. Ihr einschliessendes Material ist grünlichgrauer, Weissglimmer enthaltender, feiner, gebundener Sand. Für unsere neue Varietät sind folgende Merkmale karakteristisch : Schale regelmässig gebaut. Zahl der Windungen: 5, hievon die 2 ersten (Embryonalwindungen) glatt, die übrigen fein gerippt, Jede Windung ist doppelt so breit, wie die vorherige. Höhe der grössten Exemplare: 14 mm., Breite: 11 mm. Die Skulptur ist auch bezeichnend. Bei der Mündung ist die Schale fast glatt. An der letzten Windung fallen zwischen je 2 grösseren Rippen 4 kleinere. An den übrigen Windungen sind die Rippen gleich. Die Anwachsstreifen sind auf den oberen Seiten der Windungen stärker, die Sutur wird aber dadurch nicht gestört. Unsere Varietät zeigt also eine von P. Schrammeni stark abwei­chende und viel feinere Skulptur. Art und Varietät verraten eine auffalende Ähnlichkeit mit der rezenten P. costulata ROSSM. In Bezug auf die Skulptur

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