Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 21. (Budapest 1924)
Hankó, B.: Eine neue Amphipoden-Art aus Ungarn
84 !>r. B. HAXKO fehlen. Das fiinfte und langste Olied is a.m Innenrande init 15—17 starken Rorsten besetzt. Das gedrungene vorletzte Glied ist am oberen Teil des Innenrandes, sowie am apikalen Ende mit langen Rorsten versohen; aueh sind 10—12 nach einwarts gerichtete starke gefiederte Rorsten in einer grabcnartigen Vertiefung auf der FJache des Gliedes kammarfig angeordnet. Das letzte Glied tragt im oberen Drittel cine Borste, und an dor Spitze eine starke Kralle, neben welcher ebenfalls eine Borste stelit. Charakteristiseh sind fiir diese Art aueh die ersten und zweiten Thorakalfiisse, die Gnathopoditen. Die PropOdien sind von viereekiger trapezoidaler Gestalt. (Fig. 6.) Das erste und zweife Paar hat dieselbe Form, nur isl das zweite Paar etwas grosser. Der obere, sowie der vordere Rand (Palma) ist schwach bogenformig, fast gerade und gleich lang. der untere Rand halbkreisformig. An der oberen ansseren Eeke neben der Geletdvflaclie des Greifhackens sfelten halbkreisformig 12—14 starke Borsten, weiter nach einwarts am Oberrand sind an einer vorspringenden Leiste 10—12 solehe Borsten, an der Flache der Hand, nahe am oberen Rande 8—10, und unter diesen noch 4 Rorsten. Manehmal sind hie und da auch cinzelne Borsten zu bemerken. Die Palma ist mit einer Do])pelreiJte von starkeren und selnnaclvtigeren Borsten besetzt; an. iJirer unteren Ecke steht ein machtiger, mit einein abzweigenden Sinneshaar verseiiener Dorn, unter welchem an der ausseren Ecke des Unterrandes 3 gezalmte derbe Stacheln sichtbar sind. l^er nach unten gericlitete Teil des Innenrandes tragt am ersten Paar S, am zweiten Paare 6 Borstenbiindel, welehe auf vorspringenden Kaminen sitzen, wahrend an dem naeh einwiirts gericfiteten Teil des bogigen Innenrandes keine Borsten sind. An der Fliiche der Hand befinden sich noch auf vorspringenden Kammen 4 Gruppen von Borsten. Der Greifhacken ist an seiner S})itze rnit einer machtigen bogenformigcn Ivlaue bewatfnet. An der Basis dieser Klaue erhebt sich an der inneren konkaven Seite des Greifliackens ein (selten 2) scharfer,- zahn-ahnlicher Fortsatz. Zwischen dieseni und der Kralle steht eine diinne Sinnesborste. An der ausseren konvexon Seite des Greifhackens befinden sich 8 Borstcn, wiihrend der iniiere konkave Rand ca. 10—12 diinne Borsten tragt. Das filnfte Glied (Carpus) der Gnathopoditen ist ebenfalls von typischer Gestallt und hat die Form eines langhchcn \ r iereclves. An der inneren FJache des Carpus, nahe am Innenrande, sind auf einer Leiste 15 Horslen angeordnet, An der ausseren vorderen Eclie des Gliedes sind 10 — 12, a.n der inueren hinteren Ecke auf 3 vorspringenden Kammen je 12—14 Borsten vorhanden; anf der Mit.tc des Aussenrandes slelit eine einzelne Borste.