Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 21. (Budapest 1924)
Hankó, B.: Eine neue Amphipoden-Art aus Ungarn
NKiAMPtflPODEN-ARl AUS UNGARN. welcher mosaikartig mit Chitinhockern dieht besetzt ist. Am Aussenrande dieses Vorsprunges sind etwas «8—10 feine Haare, arn Innenrand hingegen befindet sich auf einer Warze ein langes weiches Sinneshaar. Das erste Maxillenpaar tragt auf deni gemeinschaftlichen Sehaft zwei Lappen (Fig. 3.), von welchen der aussere den zweigliederigen Palpus tragt. An der Spitze des Palpus befinden sich 7 Wimperhaare. Der starke Aussenlappen ist an der Spitze mit 7 in zwei Reihen angeordneten Stacheln bewehrt, von welchen i iu der ausseren, 3 in der inneren Reihe stehen. Die innere Reihe bildenden Stacheln sind zuweilen alle drei, meist jedoch nur zwei an ihrer Spitze gegabelt. Der innere Seitenstachel der ausseren Reihe hat bei alten Exemplaren an seiner konkaven Seite 4—5 kleine Hocker. (Fig. 4.) Der kleine verkiimmerte Innenlappen der ersten Maxille ist ungegliedert und ist an der Spitze mit drei feinen Wimperborsten besetzt. Das zweite Maxillenpaar hesteht aus je zwei gleichgrossen, an der Spitze abgerundelen Lappen, von welchen der innere mit 8, der iiussere mit 6—8 gehogenen, starren Rorsten bewehrt ist. Die Kieferfiisse (Fig. 5.) sind aus sechs Gliedern zusamniengesetzt, weil das Rasalglied mit dem zweitem Gliede volkoinmen verwachsen ist. Das zweite und dritte Glied ist an seinem inneren vorderen Rande in je einen abgerundetten Lappen verlangert, von welehen der Lappen des zweiten Gliedes kleiner ist, als jener des dritten Gliedes. Der Lappen des zweiten Gliedes ist, an der Spitze mil 3—4 starken, derben Stacheln und 4 Borsten bewehrt. Der Lappen des dritten Gliedes triigt am Innenrande 15 kurze, in einer Reihe stehende, derbe Ghitinstaeheln. Unter ihnen sind 2 und ober ihnen 5 lange Rorsten vorhanden, von welchen die ausserste am langsten ist. Das vierte Fussglied, also das erste Glied des Tasters, tragt an seiner inneren Seite 3 Borsten, welche bei den ubrigen. bisher bekannten Arfen. wie es scheint. FIG. 2. MANDIBEL. — FIG. 3. ERSTE MNXILLE. — FIG. 't. STACHELN AN DER SPITZE DES AUSSEREN LAPPENSDERERSTEN MAXILLE. — FIG.S.KIEFERFUSS. — FIG. 6. PROPODIUM UND CARPUS DES I. GnalhoDITEN. — FIG. 7. DACTYLUS EINES PEREIOPODITEN. — FIG. 8. TELSON.