Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 21. (Budapest 1924)

Melichar, L.: Monographie der Cicadellinen. I.

(35) MOXOGRAPHIE DER CICADELLINEN. 229 2. H. tuspidatum SIGX. •- Oekergelb. Kopf koniseh vorgezogen, vorn zugespilzl, auf der Scheitelflache mit einer tiefeu Langsfurche. Pronotum gerunzelt, stark gewolbt, die Seitenecken abgerundet, der Hinterrand tief ausgeschnitten und schwarzlieh. Sohildchen klein. Fliigel­decken lang, rotlichgelb, runzelig puuktiert, das Geiider kraftig und sehr unregelmassig. Hinterleib und Beine gelh. (SIGNORET.) Lange: 15 mm. Tettigonia cuspidata SIGN. Ann. Soc. Ent. Fr. (3) III. p. 525. tab. 21. fig. 17. (1855). Brasilien (STGNORET). 3. H. morosum n. sp. — SclieilH so lang wie das Pronolum. die mittlere dreieckige Fliielie des Scheitels fcin langsgeslriclielt, ohne Langs­liuvhe, an der Basis zwei nach vorn divergierende Langswiilste, welclie eine flache Gmbe hegrenzen, die schmalen Rander des Konus quer gekerbt. Stirn in der Mitte abgeflacht, der Larige nach fein gestrichelt, auf der Stirnbasis eine viereckige Grube, in welcher ein mit einer Delle vrisohener (lacher Hoeker sitzt. Pronotum tief und grob punktiert, die Seiten etvvas eingedriickt, der Seitenrand daher etwas konkav, die Schulterecken abgerundet. ln der Nahe des Vorderrandes mehrere deutliche Schwielen,im vorderen Drittel zwei von einander enlfernt stehende ockergelbe kallose Schwielenpunkte. Scheitel und Pronotum gelblichbraun, Stirn und Clypeus ockergelb. Schildchen klein, grob quergerunzelt, schwarz, jederseits eine kleine ockergelbe Randmakel vor der Spitze. Flugeldecken suhfiyalin, mit stark vortretendem braunen Geiider, in dcn Zcllen iind insbesondore in dor Basalhalfte und im Clavus grob und tief, stellenweise insbesondere zum Aussenrande hin zusammenfliessend punktierf und gerunzelt. Insbcsondere langs des Costalrandes bilden die Runzeln einen zusaniinenluingenden dunkelbrauncn Langsstreif, welcher von weissen Punkten durchsetzt ist. In zahlreichen Zellen der Apikalhalfte treten weisse hyaline runde Flecken auf. Fliigel hyalin, zur Spitzo gclblicli getriibt, mit gelhlichen Adern. Brust und Hinterleib grau bereift, die SegmenthinterrS,nder graulichweiss. Beine kastanienbraun odor rotbraun, 9- Das Genitalseginent etwas wenig langer als das vorhergohende, liinlen in zwei dreieckige Lappen verlangert, zwisclien welchen der Hinterrand fast gerade ist. Scheidenpolster lang, in der Mitte ain breitesten, zur Basis und zur Spitze verschmalert. Legeschcide wenig vorstehend. Lange: 17 inra; Spannweite: 27 mm. Bolivicn: Coroico. (Coll. m.). 4. H. dolosum n. sp. — Dem H. morosum sefir ahnlich und durch folgende Merkmale zu unterscheiden: Oberseite gelhbraun, Kopf und Pronofum heller, die Seiten des Konus nicht quer gerippt, sondern glatt, die kielformigen Jocdistiicke aussen ockergeth. Stirn blassgelblich, Pronotum

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