Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 19. (Budapest 1922)
Stach, J.: Apterygoten aus dem nordwestlichen Ungarn
-is JOHANN STACH ziemlich gross und fein granuliert, sind, und dass an Ant. IV ausser einem sehr dicken, kolbenförmigen Sinnesgebilde, welches jenem von Isotoma minor SCHAFF, ähnlich ist, noch einige weniger plumpe, jedoch längere, gebogene Riechhaare vorhanden sind ; sie stimmen in der Form ganz mit diesen liberein, welche jederseits des Antennalorgans III inseriert sind, nur sind sie etwas kürzer. Ich fand nur 2 Exemplare dieser kleinen Art unter grossen, am feuchten Boden liegenden Steinen. Eines von diesen Exemplaren erbeutete ich in der unmittelbaren Nähe eines Bauernhauses (Dobó-Berekalja), das zweite fand ich in einem Steinbruche (Sändorko) ziemlich weit von menschlichen Wohnungen. Fam. SMINTHURIDAE LUBB. * * 51. Sminthurides (Sphaeridia ) pumilio (KRAUSB.), L.-MI. Von dieser durch das Fehlen des Tibiotarsalorgans von anderen Sminthurides-Arten leicht unterscheidbaren Art habe ich im durchforschten Gebiet nur Weibchen gefunden. 1) Sie stimmen ganz mit den von LixNANiEMi genau beschriebenen finnischen Exemplaren überein. nur die Subapikalborste des Empodialanhanges endigt an den Vorderbeinen mit einer deutlichen keuligen Verdickung und die Borste am Empodialanhange des dritten Beinpaares ist kürzer als an den Vorderbeinen, nicht gekeult, jedoch stets hackenförmig nach innen gebogen. Auch in der Farbe stimmen siê mehr mit den finnischen iiberein, als mit den von KRAUSBAUER aus Deutschland beschriebenen, denn sie sind in Alkohol von hell rötlicher Farbe, die deutschen Tiere sind dagegen blauschwarz. Ein ganz ausgewachsenes, von mir gesammeltes Individuum ist sogar beinahe farblos. Nur das vierte Antennenglied ist bei allen Exemplaren deutlich violett gefärbt. Ich haf)e diese bis jetzt nur aus Norwegen, Finland und Deutschland bekannte Art vereinzelt in der Nähe von menschlichen Wohnungen in Dobó-Berekalja unter Holzstücken und beim Streifen gesammelt. Nur ') Von dieser Art waren bisher nur Weibchen bekannt und man konnte nicht wissen, ob die Antennen des Männchens auch bei dieser, durch das Fehlen des Tibiotarsalorgans kenntlichen Sminthurides-kvt, wie bei den übrigen Sminthuridcs'Arten zu " Greiforganen umgewandelt sind. In den letzten Zeiten hat es mir jedoch geglückt in Krakau unter einem Blumentopfe diese Art in grosser Individuertanzahl anzutreffen und unter sehr vielen weiblichen Exemplaren fand ich auch ein einziges Männchen. Es ist von der halben Länge des Weibchcns, man kann es also leicht übersehen ; es ist jedoch gewiss viel seltener als die Weibchen und war deshalb bis jetzt unbekannt. Ich werde dieses Männchen bei der weiteren Bearbeitung der Apterygoten aus Polen näher beschreiben ; hier will ich nur bemerken, dass die Antennen des Männchens auch bei dieser Art zu Greiforganen umgewandelt sind.