Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 19. (Budapest 1922)

Stach, J.: Apterygoten aus dem nordwestlichen Ungarn

-is JOHANN STACH auch lateral stark pigmentiert ist ; das dritte Segment ist seitwärts, ebenso wie auch am vorderen Rande unter allen Segmenten am breitesten dunkel gefärbt. Das vierte grösste Segment ist nur lateral dunkel violett, median in einiger Entfernung von seinem vorderen Rande trägt es einen etwas weniger stark pigmentierten Fleck, von der Gestalt eines Hufeisens, welches mit seinen Enden nach hinten gewendet ist. Auch das fünfte und sechste Abdominalsegment ist von violettem Pigment gefärbt, welches in Querbinden gruppiert ist, doch wenig deutlich hervortritt. Es treten also am Vorderrande aller Segmente (das vierte aus­genommen, welches aber auch pigmentiert ist) dunkel violette Querbinden auf und lateral entsteht eine Längsbinde, welche an den Thorakal­segmenten und an den mittleren abdominalen Segmenten besonders breit und mit den Querbinden fest verbunden ist. Das erste Antennenglied ist grösstenteils von schmutzig gelber Färbung, trägt aber am distalen Ende einen dunklen Ring, das zweite ist nur im vorderen Teile gelblich, im distalen Ende aber ähnlich wie die zwei letzten Glieder, dunkel violett pigmentiert. Die Füsse sind gelblich, aber die Hüften und Schenkel tragen seitwärts ebenfalls dunkles Pigment. Furca ist im manubrialen Teile gelblich ; Dentes grösstenteils, wie die Unterseite des Körpers weisslich. * * * Ab. pigmentata n. ab. Das violette Pigment kann sich so weit über die hellen Partien aller Tergiten, besonders [aber des Ill-ten und lV-ten Abdominaltergites erstrecken, dass diese fast gänzlich dunkel violett gefärbt sind, an anderen Segmenten jedoch nur kleine Partien der gelben Grundfarbe sichtbar sind (Taf. IV. Fig. 6.). Rei so dunklen Exemplaren ist dann auch die Unterseite des Körpers und der grösste Teil der Füsse dunkel violett gefärbt ; auch das Manubrium ist ein wenig violett pigmentiert. Ich besitze leider zu wenig Exemplare von dieser schönen Art um mich zu überzeugen, ob zwischen diesen beiden Farbenvarietäten Übergangs­formen vorkommen. Diese neue, zu Ehren des verdienten schwedischen Apterygoten­Forschers H. SCHOTT benannte Art scheint mir mit Entomobrya marginata (TULLB.) nahe verwandt zu sein. Man erkennt sie aber bei näherer Unter­suchung gleich dadurch, dass bei Entom. marginata stets die Hinterränder aller Segmente, bei dieser Art aber im Gegenteil die Vorderränder dunkel pigmentiert sind. Man kann zwar bei den dunkleren Exemplaren die undeutliche, verwaschene Pigmentierung an den Hinterrändern der Seg­mente ebenfalls wahrnehmen, doch diese tritt niemals deutlicher hervor.

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