Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 19. (Budapest 1922)

Stach, J.: Apterygoten aus dem nordwestlichen Ungarn

APTERYGOTEN AUS UNGARN. 43 Diese neue Art wurde von mir in den Spalten, welche zwischen Steinen und der sie teilweise bedeckenden, mit Moos bewachsenen Erde enstanden sind, und wo die Tiere einen Schutz gegen die Sonnestrahlen suchten, an den südlichen Felsabhängen in der Umgebung von Léva erbeutet. Voriges Jahr habe ich diese Art auch auf den stark besonnten Kalkfelsen in der Umgebung von Krakau (Polen) gefunden. * * 38. Entomobrya corticalis (NIE.). Von dieser schönen und in der Zeichnung sehr konstanten Art habe ich nur die Hauptform gefunden. Die ungarischen Tiere sind also so gefärbt wie das die von NICOLET gegebene Abbildung (Taf. 8, Fig. 3.) zeigt. Ich habe sie unter der losen Rinde eines Weidenstumpfes neben dem Strassengraben in Dobó-Berekalja erbeutet. 39. Entomobrya nivalis (L.). Von dieser in anderen Ländern z. B. im Polen häufigsten Art der Gattung Entomobrya habe ich in der Umgebung von Dobó-Berekalja während meines länger als dreimonatlichen Aufenthaltes kein einziges Exemplar gefunden. Ich begegnete ihr erst im Komárom zahlreich, wo ich sie beim Streifen zusammen mit Entom. muscorum Nie. var. elongata (BROOK) sammelte. Die dort vorkommenden Exemplare stimmen mit den aus anderen Ländern stammenden gänzlich überein. Nur bei den stärker pigmentierten Individuen tritt auch die Lateralbinde deutlich auf. Ich habe aber bei ihnen niemals bemerkt, dass die Querbinden mit diesen Lateral­binden zusammenhängen würden. Bei einigen helleren, viel weniger zahl­reichen Exemplaren fehlten diese Lateralbinden fast vollkommen. * * 40. Enthomobrya Nicoleti (LUBB.). Var. muscorum (TULLB.), SSHÄFF. (Taf. III. Fig. 6—7.) Die mir vorliegenden Exemplare sind am meisten der in BROOK'S (14) Arbeit auf Taf. II. Fig. 21. abgebildeten Form ähnlich, die Querbinden sind jedoch bei den ungarischen Tieren gewöhnlich deutlich ausgeprägt (Taf. III. Fig. 6—7.) und am II. und Ill-ten Abdominalsegmente breiter ; die Querbinden dieser beiden Segmente sind auch erst genau in der Mittellinie des Körpers von sehr schmalen Streifen unterbrochen. Auch ähneln sie etwas den deutschen Formen, welche SCHÄFFER (30) in seiner Arbeit (Taf. I. Fig. 1—2.) wiedergibt, nur die Querbinden sind bei den mir vorliegenden Exemplaren auf alleu Segmenten nicht so verwaschen und am IV-ten Abdominalsegmente in der Mitte nicht unterbrochen; die

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