Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 18. (Budapest 1921)

Poppius, B.; Bergroth, E.: Beiträge zur Kenntnis der Myrmecoiden Heteropteren

MYRMECOIDE HETEROPTEREN. 68 dieser Gattung ist der Kopf nahezu vertical. Die Ameisenähnlichkeit der hier beschriebenen Larve, welche vorwiegend durch die Form des Hinter­leibes zu Stande kommt, ist bei lebenden Tieren sicher stärker ausgeprägt. Farn. MYODOCHIDAE. Von E. BERGROTII. Subfam. MYODOCHINAE. Vertomannus (?) sp. Larve (letztes Stadium) : Körper gestreckt, kahl, glänzend. Kopf der Länge nach stark konvex, etwas vor den Augen stark abschüssig, querüber weniger konvex, hinter den Augen stark verschmälert und in einen sehr langen cylindrischen Hals verlängert, die halsförmige Verlängerung so lang oder etwas länger als der übrige Teil des Kopfes, Clypeus merklich länger als die Juga, diese zugespitzt aber nicht hervorragend, Fühlerhöcker schief nach unten gerichtet, Augen mässig gross aber kaum vorspringend, rundlich oder kurz oval, in der Mitte der Kopfseiten gelegen (die halsförmige Verlängerung nicht mitgerechnet), Schnabel nur den Vorderteil des ver­längerten Halses erreichend, die Glieder von derselben Länge, das erste Glied schwach verdickt, dem anteocularen Teile des Kopfes an Länge gleichkommend, erstes Fühlerglied die Clypeusspitze überragend. Pronotum fast glockenförmig, der Länge nach und querüber ziemlich stark gewölbt, doppelt kürzer als der ganze Kopf, von der Basis zur Mitte schwach verengt, dann bis zur Spitze viel stärker gerundet verengt, breiter als lang und an der Basis dreimal breiter als an der Spitze, Vorderrand gerade, Halsring deutlich und auch den Vorderrand des Prosternum umfassend, Seitenränder schmal aber scharf abgesetzt, Hinterrand etwas breiter abgesetzt, leicht gerundet, Schulterwinkel gerade nach hinten kurz und stumpf vorragend. Scutotegmen an der Basis etwas schmäler als das Pronotum, Schildteil deutlich abgesetzt, etwa so lang als am Grunde breit, am Ende spitz, Deckflügelstummel doppelt länger als der Schildteil, sich über die Basis des Hinterleibes erstreckend, die Aussen­ränder nach hinten schwach convergierend, die schwach gerundeten Innenränder einander stark genähert ; zwischen den Innenrändern der Deckflügelanlagen erhebt sich ein langer, sehr schlanker, vom Metanotum entspringender, mehr oder minder schief nach hinten ansteigender Stachel, der an Länge dem Schildteil des Scutotegmen gleichkommt. Hinterleib etwas verbreitert, länglich oval, Ausmündungen der Dorsaldrüsen schwer sichtbar, Segmentsäume des Bauches den Seitenrand erreichend, der Basalsauin des dritten Bauchsegmentes jederseits stark vorwärts gekrümmt, das dritte und vierte Bauchsegment an den Seiten mit je zwei Drüsen-

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