Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 18. (Budapest 1921)
Poppius, B.; Bergroth, E.: Beiträge zur Kenntnis der Myrmecoiden Heteropteren
56 B. POPPIUS UND F.. BEVGROTH Der Basalrand des Halsschildes etwa V 3 breiter als der Vorderrand. Long. 4 mm. N. S. Wales: Sydney, 20. X. 1900, BIKÓ, 2 tfc? (Mus. Hung, et I lelsingl'.). # Leucophoroptera 11. gen. Der Körper kurz anliegend behaart, etwa in der Mitte mässig eingeschnürt, Kopf und Halsschild glänzend, die Heniielytren matt, nur die apicale Aussenecke und ein grosser, weisser Fleck hinter der Basis auf dem Gorium glänzend. Der Kopf ist stark geneigt, fast vertical, etwas schmäler als der Basalrand des Halsschildes, von oben gesehen viel breiter als lang, von vorne gesehen ziemlich vorgezogen und zugespitzt, etwas breiter oder ebenso breit als lang, von der Seite gesehen höher als lang. Die Stirn an der Basis ungerandet, ohne Längsfurche, etwas gewölbt, der Clypeus ist wenig hervortretend, von der Stirn nicht abgesetzt, die Lorae sind sehr schmal, von vorne gesehen nicht hervortretend, die Wangen sind ziemlich hoch. Die Kehle ist kurz, vertical, das Peristom kräftig entwickelt, fast horizontal, länger als die Kehle, der Gesichtswinkel ist ein rechter. Die Augen sind fein granuliert, gross, stark vorspringend, von oben gesehen etwas' nach hinten gezogen, den Yorderrand des Halsschildes berührend. -Das Rostrum von variabler Länge, ziemlich dünn, das erste Glied das Peristom nicht überragend. Die Fühler sind etwa an der Spitze des Augenvorderrandes eingelenkt, sehr kurz anliegend behaart, das erste Glied ist ganz kurz, die Kopfspitze nicht überragend, wenig verdickt, das zweite bedeutend länger, zur Spitze allmälig schwach verdickt und hier ein wenig dicker als das erste, die zwei letzten dünn, zusammen etwas kürzer als das' zweite, das letzte viel kürzer als das dritte. Der Halsschild ist breiter als lang, nach vorne ziemlich schwach verengt, der Basalrand in der Mitte leicht ausgeschweift, die Seiten gerade oder leicht ausgeschweift, ungerandet, die Calli sind flach, erloschen begrenzt, die Apicalstrictur fehlt. Der Halsschild ist ziemlich flach gewölbt, wenig geneigt. Das Schildchen ist flach. Die Hemielytren beim Q wenig länger als der Hinterkörper, mit einigen weissen Tomentflecken, aber ohne quer gestellte Schuppenbinden, der weisse Heck auf dem Gorium und eine mehr oder weniger ausgedehnte weisse Zeichnung auf dem Clavus halb durchsichtig. Die grosse Membranzelle mässig gestreckt und ziemlich schmal mit leicht abgerundeter apicaler Innenecke. Die Hinterfliigelzelle mit einem Hamus. Die Orificien des Metastethiums sind ziemlich klein mit ungerandeter Spalte. Die Beine ziemlich lang, die Hinterschenkel innen abgeflacht, die Schienen ziemlich lang bedornt, die Hinterschienen nicht oder sehr leicht gebogen, von den Seiten etwas zusammengedrückt,