Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 18. (Budapest 1921)
Poppius, B.; Bergroth, E.: Beiträge zur Kenntnis der Myrmecoiden Heteropteren
MYRMECOIDE HETEROPTEREN 57 das erste Glied der Hinterfüsse kürzer als das zweite, die Arolien der Klauen sehr fein, frei, fast parallel. Sehl' nahe mit der Gattung Pilophorus HAHN verwandt, die Stirn aber ohne scharfe Kante und die Hemielytren mit weissen, halb durchsichtigen Zeichnungen, ohne weisse Schuppenbinden. Typus : L. quaclrimaculata n. sp. Leucophoroptera quadrimaculata n. sp. (Taf. II. Fig. 2.) Schwarz —schwarzbraun, der Kopf vorne braun, die Hemielytren dunkelbraun, auf dem Corium ein grosser, dreieckiger, nach vorne zugespitzter, hinten fast gerade abgestutzter Fleck gleich hinter der Hasis, die ganze Breite des Coriums einnehmend, sowie der Cuneus halb durchsichtig weiss, die Apicalhälfte des Innenrandes auf dem letztgenannten braun, der Apicalrand und der Hinterrand des weissen Fleckes auf dem Corium braunschwarz, die Orificien des Melastethiums gelb, das Rostrum, die Fühler und die Beine dunkelbraun, das erste Fühlerglied und die innerste Basis des dritten, die Spitze der vorderen Schienen sowie die Basis der Hinterschiepen schmal gelbbraun, die Membran schwarzbraun mit gleichfarbigen Venen. Die Stirn ist beim 9 etwa doppell breiter als der Durchmesser des Auges. Das Rostrum erstreckt sich bis etwas über die Spitze der Hinterhüften. Das erste Fühlerglied isl etwa ebenso lang wie der Clypeus, das zweite mehr als viermal länger, das dritte ist etwa kürzer als das zweite, etwas mehr wie doppelt länger als das letzte. Der Halsschild ist etwa doppelt breiter als lang, am Basalrande etwa V 4 breiter als am Vorderrande, die Seiten gerade. — Long. 3 mm. N. S. Wales: Sydney, 4. XI. 1900, BÍRÓ , 2 $9; Neu-Guinea: Ins. Delacs, II. 1901, BÍRÓ, 1 9 (Mus. Hung, et Helsingf.). Leucophoroptera f'asciatipennis n. sp. Schwarz, der Kopf vorne braun, die Hemielytren schwarzbraun —braun, vor der Mitte eine hinten gerade abgestutzte, schmale weisse Querbinde, die vorne tief ausgeschweift ist und auf dem Corium sich nach vorne dreieckig zuspitzt und hier stark glänzend und halb durchsichtig, sowie hinten von einer schwarzen Querbinde begrenzt ist, der Cuneus und die Aussenecke des Coriums schwarz—schwarzbraun, die Basis und der Aussenrand bis über die Mitte auf dem Cuneus weiss, das Rostrum, die Fühler und die Beine braunschwarz, das erste Fühleiglied und die Basis des dritten gelb, die Vorderhüften, die vorderen Schienen,