Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 18. (Budapest 1921)
Poppius, B.; Bergroth, E.: Beiträge zur Kenntnis der Myrmecoiden Heteropteren
MYRMECOIDE HETEROPTEREN. 51 Die Scheibe ist weitläufig, ziemlich fein punktiert, nach vorne mässig geneigt, convex. Das glänzende Schildchen ist kaum convex, feiner punktiert als der Halsschild. Die Hemielytren erstrecken sich beim cf ziemlich über die Spitze des Hinterkörpers. Die Zelle der Hinterflügel mit einem Hamus. Die Beine sind mässig lang. Die Schenkel halb abstehend behaart und ausserdem, wie die Schienen, mit einigen dünnen Dörnchen bewehrt. Die Arolien der Klauen sind frei, schmal, gegen die Spitze con vergierend. Diese Gattung ist wohl am nächsten mit Laemocoris BEUT, verwandt, unterscheidet sich aber u. a. durch die Behaarung des Körpers, durch den von der Stirn nicht scharf abgesetzten Clypeus, durch den Mangel einer Längslurche auf der Stirn, sowie durch die Augen, welche an den Seiten etwas den Vorderrand des Halsschildes bedecken. Von Systellonotus FIER., Omphalonotiis BEUT, und Allodapus FIEB. durch anderen Bau des Kopfes sofort zu unterscheiden. Typus: L. quadrimaculata n. sp. Laemocoridea quadrimaculata n. sp. Botgelb, die Hemielytren, den Cuneus ausgenommen, etwas heller. Die Fühler und die Beine gelb, die Hinterschenkel in der Mitte und die Schienen braungelb, die Spitze der letztgenannten hell. Auf dem Corium der Aussenrand schmal, die Vorderecke und ein quadrangulärer Makel in der Hinterecke weiss. Die Membran durchsichtig, rauchfarbig, der ganze Basalrand durchsichtig weiss. Der Hinterkörper an der Basis hellgelb, dann gelbrot, die Spitze schwarzbraun. Beim çf ist die Stirn ebenso breit wie der Durchmesser des Auges. — Long. 4 mm. Argentinien: Chaco de Santiago del Estero, an den Ufern des Bio Salado in der Gegend von Icano, 1904, E. B. WAGNEB, 1 CF- (Mus. Paris.). Sericophanes BEUT. REUT ., Caps. Amer., 1875, p. 79; — OSBORN , Add. Hem. Jowa, p. 15; — Monalonion BERG, Hem. Arg. 1879, p. 129; — Myrmecopeplus BERG, 1. c. Add. Emond., 1884, p. 84. Lange Zeit sind die beiden Gattungen Sericophanes BEUT, und Myrmecopeplus BERG- für verschieden gehalten worden, und hauptsächlich durch den Bau des Kopfes, besonders durch das Vorhandensein oder den Mangel einer Querfurchung hinten auf der Stirn. Diese Unterschiede sind aber nicht generisch, nicht einmal als Artenunterschiede aufzufassen, sondern beziehen sich auf die verschiedenen Geschlechter, indem sowohl beim langflügeligen wie auch beim kurzllügeligen Weibchen der Kopf ganz 4*