Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 18. (Budapest 1921)

Poppius, B.; Bergroth, E.: Beiträge zur Kenntnis der Myrmecoiden Heteropteren

56 B. POPPIUS UND F.. BEVGROTH anders als beim Manchen geformt ist und ausserdem nie eine Querfurche auf der Stirn besitzt. Die Zusammengehörigkeit der beiden Gattungen wird noch deutlicher durch die Entdeckung einiger neuen Arten. Die Unter­schiede der deiden Gattungen wurden bloss auf individuelle Variationen aufgestellt. Die Arten der Gattung sind im 9" c' iei ) Geschlechte stark dimorph, indem das Weibchen sowohl macropter als auch ganz brachypter auf­treten kann. Im letzteren Falle sind die Individuen sehr stark ameisen­ähnlich und scheinen auch unter Ameisen zu leben, in welchem Verhält­nissen die beiden Insekten zu einander stehen, ist aber noch nicht bekannt. Übersicht dei Arten. t (2). Die Hemielytren ohne gelbe Zeichnungen S. niger n. sp. 2 (11. Die Hemielytren an der Sutur mit ein^m gelben Makel. .'5 (6). Der Körper oben mit langen, abstehenden Haaren bekleidet, die Augen behaart. Kopf und Halsschild glänzend. 4 (5). Nur das erste Fühlerglied hell. Kopf und Halsschild matter, der letztgenannte schwach convex. Die Beine dunkler S. obscuricornis n. sp. 5 (•£). Die Fühler und die Beine hell. Kopf und Halsschild stärker glänzend, der letztgenannte mehr convex S. ornatus BERG. 6 (3). Der Körper oben kurz abstehend behaart, die Augen unbehaart, Kopf und Halsschild fast matt. 7 (8). Nur das erste Fühlerglied gelb S. parviceps POPP. 8 (7). Die zwei ersten Fühlerglieder und die Beine ausgedehnt hell gefärbt. 9 (10). Die Oberseite dunkel gefärbt S. Heidemanni POPP. 10 (9). Der Körper hell gefärbt S. ocellatus REUT. Sericophanes niger n. sp. (Taf. I. Fig. 7.) Forma brachijptera. Sehr ameisenähnlich, oben halb abstehend und weitläufig hell behaart, stark, etwas metalisch glänzend, schwarz, die Hemielytren matt, das erste Fülerglied, die Basis des zweiten schmal, das letzte ganz, die Spitze der Schienen, die zwei ersten Glieder der Füsse und die äusserste Spitze des Hinterkörpers braun. Der Kopf ist stark geneigt, von oben gesehen etwa Vs breiter als lang, von vorne gesehen zugespitzt und deutlich länger als breit. Die Stirn ist etwa lh breiter als der Durchmesser des Auges (9), von der Seite gesehen ziemlich stark convex. Der Clypeus ist mässig convex, die Lorae schmal und deutlich abgesetzt. Die Kehle ist mässig kurz. Die Augen sind gestreckt, mässig stark hervortretend. Das Hostrum erstreckt sich bis zu den Mittelcoxen, das erste Glied kurz, die Kopfbasis nicht erreichend. Das erste Fiihlerglied ist verdickt, sehr kurz, die Kopfspitze

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