Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 18. (Budapest 1921)
Poppius, B.; Bergroth, E.: Beiträge zur Kenntnis der Myrmecoiden Heteropteren
56 B . POPPIUS UND F.. BEVGROTH körper hinter der Basis gelbweiss, die Fühler braunschwarz, das erste Glied und die Basis des zweiten braungelb, die Beine braunschwarz. Die Stirn beim 9 etwas schmäler als der Durchmesser des Auges. Das erste Fühlerglied kaum kürzer ,als die Stirn zwischen den Augen breit, das zweite etwa 5 Va-mal länger als das erste, etwas mehr wie doppelt länger als das dritte. Der Basalrand des Halsschildes etwa doppelt breiter als der Vorderrand. — Long. 6. lat. 2 mm. Brasilien: Geara, Sierra de Baturite, GOUNELLE. 1 9 (Mus. Paris.). Fiebrigiella n. gen. Gestreckt, oben abstehend weiss und ausserdem anliegend goldgelb behaart, matt. Kopt und Halsschild zuweilen schwach glänzend. Der Kopt ist fast vertical, von oben gesehen breiter als lang, von vorne gesehen gerundet vorgezogen, länger als breit, von der Seite gesehen etwa ebenso lang als an der Basis hoch. Die Stirn ist etwas gewölbt, hinten ganz erloschen gekantet, fein der Länge nach gefurcht. Die Augen sind gross und hervortretend, sehr fein granuliert, nach hinten etwas über die Vorderecken des Halsschildes gezogen, vorne breit ausgeschweift, von der Seite gesehen gestreckt eiförmig, in der Längsrichtung des Kopfes gelegen. Der Glypeus ist ziemlich breit, ganz flach, nicht hervortretend, von der Stirn nicht abgesetzt. Die Lorae sind schmal, von vorne gesehen etwas gerundet hervortretend. Die Wangen sehr hoch, das Peristom gross, ganz das erste Rostraiglied einschliessend, die Kehle lang, etwas aufgetrieben, fast vertical, der Gesichtswinkel spitz. Das Rostrum erstreckt sich bis zur .Mitte der Mittelbrust. Die Fühler mässig lang, sehr kurz anliegend behaart, etwas unterhalb der Mitte des Augenvorderrandes eingelenkt, das erste Glied kurz, nicht merkbar verdickt, das zweite lang, zur Spitze hin allmälig verdickt und hier dicker als das erste, das dritte etwa ebenso dick wie das erste, viel kürzer als das zweite, das letzte etwas länger als das erste. Der Halsschild ist etwas länger als breit, ziemlich zur Spitze verengt, der Basalrand gerade abgestutzt, die Hinterecken leicht abgerundet. Die Scheibe etwa in der Mitte ziemlich stark eingeschnürt, die Seiten von der Einschnürung bis zum Vorderrande parallel verlaufend. Der Hinteriobus ist ziemlich stark gewölbt, mässig geneigt, glatt. Die Calli nicht abgesetzt, die Apicalstrictur nicht ausgebildet. Das Schildchen ist etwas gewölbt mit bedeckter Basis und mit einer ziemlich kurzen, fast geraden Spina. Die Hemielytren beim 9 den Hinterkörper nicht überragend, hinter der Einschnürung ziemlich stark erweitert, der Cuneus und die Membran stark geneigt. Die grosse Membranzelle ist ziemlich kurz, die Cuneusspitze nicht erreichend, ebenso lang wie die kleine, die apicale Innenecke ganz abgerundet. Die Hinterflügelzelle ohne Hamus,