Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 18. (Budapest 1921)

Poppius, B.; Bergroth, E.: Beiträge zur Kenntnis der Myrmecoiden Heteropteren

\ IY1 IMECOIDE H KTERO PT ER E N . 45 Die Orificien des Metastethimus sind klein mit gerader, hoch gekanteter Spalte. Der Hinterkörper an der Basis stark eingeschnürt, hinter der Ein­schnürung beim $ stark und plötzlich, von der Seite gesehen geradlinig und vertical erweitert, unten einen rechten Winkel bildend, zur Spitze etwas mehr aufgetrieben, beim ç? hinter der Einschnürung mehr gerundet erweitert. Die Beine sind lang, die Schenkel und die Schienen mit langen, abstehenden, dunklen Borstenhaaren, die Schienen ausserdem lang, dunkel, fein bedornt. Die Hinterschenkel und die Hinterschienen kräftig gebogen, die erstgenannten innen abgeflacht. Das erste Glied der Hinterfüsse etwa ebenso lang wie das zweite, beide zusammen ebenso lang wie das dritte. Die Arolien der Klauen sind vom Grunde an frei und divergierend. Nahe mit Zosippus DIST. verwandt, unterscheidet sich aber besonders durch die lange Kehle, den wenig hervortretenden Clypeus, den stärker eingeschnürten glatten Halsschild, die hinten stärker erweiterten Hemielytren, durch den geneigten Cuneus und die geneigte Membran, durch die Form der Membranzelle, sowie durch den Bau des Hinterkörpers und der Hinterbeine. Typus: F. humeralis n. sp. Fiebrigiella humeralis n. sp. (Taf. I. Fig. 2.) Schwarz, die Kopfspitze braun, auf dem Corium die Basis und ein massig grosser dreieckiger Fleck etwa in der Mitte, der vom Aussenrande bis zur Clavalsutur sich erstreckt, weiss, die innerste Basis der Hinter­schienen gelb, die Fühler braungelb, das zweite Glied gegen die Spitze breit, das dritte schmäler braunschwarz. Die Stirn beim 9 etwas mehr als Vs breiter als der Durchmesser des Auges. Das erste Fühlerglied etwas mehr wie um Va kürzer als die Stirn zwischen den Augen breit, das zweite etwa sechsmal länger als das erste, das dritte fast 2 4/2-mal länger als das erste. Der Basalrand des Halsschildes etwa l/s breiter als der Vorderrand. — Long. 5, lat. 1*8 mm. Paraguay: San Bernardino, 1908, FIEBRIG, 1 9 (Mus. Hung.). Fiebrigiella Silvestrii n. sp. Schwarz, der Kopf und der Halsschild ganz matt, die Kopfspitze braun, auf dem Corium dieselben weissen Zeichnungen wie bei der vorigen Art, die Metapleuren vorne, eine schmale Binde an der einge­schnürten Stelle des Hinterkörpers, die Vorderhüften vorne und die Spitze der Hinterhüften gelbweiss, die Fühler braun, das zweite braunschwarz mit hellerer Basis, die Vorderbeine braunschwarz (die übrigen mutiliert).

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