Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 18. (Budapest 1921)
Poppius, B.; Bergroth, E.: Beiträge zur Kenntnis der Myrmecoiden Heteropteren
MYRMECOIDE H ETE R OPTER EN . 35 Halsschildes etwa doppell breiter als der Vorderrand. — Long. 7"5, lat. 2'2 mm. Argentinien: Chaco de Santa-Fé, Rio las Gargos. Las Gargos, 2t) km. östlich von Ocampo, E. R. WAGNER, 1903, 1 9 (Mus. Paris.). Xenetus Falloui n. sp. Wenig glänzend, die Heniielytren matt. Der Kopf gelb, vorne und im Längsstrich in der Mitte der Stirn braun, der Halsschild, das Schildchen, die Heniielytren braunschwarz, der Halsschild in der Mitte mit einer breiten, in der Mitte gerundet erweiterten, zwischen den Calli verschmälerten Längsbinde und die Apicalstrictur in der Mitte ziemlich breit, sowie die Basalhälfte des Schildchens gelb, die Binde des Halsschildes in der Mitte mit einem vom Hinterrande der Calli entspringenden und hier verschmälerten, auf das Schildchen sich fortsetzenden, schwarzen Längsstrich, auf dem Corium etwa in der Mitte ein Querfleck, der hinten zuweilen dunkler begrenzt ist, und zuweilen hinten mit einem grösseren, erloschenen Flecke gelbbraun, die Basis des Cuneus gelbweiss, die Brüste braunschwarz, die Metapleuren hinten und die Orificien des Metastethiums hellgelb, der Hinterkörper braun, die zwei ersten Fühlerglieder (die übrigen mutiliert) schwarzbraun, das erste Glied innen gelb, die Beine braunschwarz, die Schenkel, die Spitze ausgenommen, und die innerste Basis der Hinterschienen gelb. Der Kopf ist stark geneigt, vorne ziamlich vorgezogen, von vorne gesehen etwa ebenso breit als lang, von der Seite gesehen kaum länger als an der Basis hoch. Die Stirn mit einer kurzen Längsfurche, an der Spitze derselben fein quer gefurcht, sowohl beim $ wie beim cf nur wenig breiter als der Durchmesser des Auges, vom Clypeus nicht deutlich abgesetzt. Die Kehle stark geneigt, der Gesichtswinkel etwas spitz. Die Augen sind gross und hervorspringend, kaum graunliert. Das Rostrum erstreckt sich fast bis zur Mitte der Hinterhüften. Die Fühler sind ziemlich dünn, das erste Glied etwa ebenso lang wie die Apicalstrictur des Halsschildes breit, das zweite zur Spitze sehr wenig verdickt und hier ebenso dick wie das erste, etwa 3 V2-mal länger als dasselbe. Der Halsschild ist deutlich länger als am Basalrande breit, der letztgenannte in der Mitte ziemlich tief ausgeschnitten, nicht ganz doppelt so breit wie der Vorderrand. Die Seiten am Hinterrande der Calli eingeschnürt, die Scheibe mässig gewölbt und geneigt, dicht, aber fein gerunzelt, die Calli wenig gewölbt, die Apicalstrictur etwas schmäler als das erste Fühlerglied dick. Das Schildchen etwas gewölbt, an der Basis flach quer eingedrückt und hier dicht, zur Spitze aber ganz erloschen gerunzelt und hier glänzend. Die Heniielytren beim 9 nicht, beim <f etwas die Spitze des Hinter3*