Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 18. (Budapest 1921)
Poppius, B.; Bergroth, E.: Beiträge zur Kenntnis der Myrmecoiden Heteropteren
K. POPPIUS UND E. BERGROTH körpers überragend, matt, etwas kürzer behaart als der Vorderkörper, die Membran schwarz, der Aussenrand hinter der Cuneusspitze gelbbraun. Die Beine lang abstehend behaart, die Hinterschienen ziemlich kräftig gebogen. — Long. 8 (çf) — 8"ö (Ç), lat. 2'4 mm. Nahe mit X. petiolatus (STÄL) verwandt. Der Kopf, der Halsschild und die Beine sind heller, der Köpf etwas breiter, das zweite Fühlerglied deutlich länger, etwas dünner, der Halsschild länger und zur Spitze etwas mehr verengt und die Beine länger behaart. Brasilien: Minas Gera ës, 1 9 (Mus. Paris.), G. FALLOU. 1 ÇF (Mus. Heising!'.). Xenetus brunneus n. sp. Kopf, Halsschild, Schildchen und die Unterseite des Körpers braunschwarz, Zeichnungen auf dem Kopfe und die Scheibe des Halsschildes ausgedehnt schmutzig gelb, die Hemielytren, das Bostruin. die Beine und die Basis des Hinlerkörpers unten braun, das erste Fühlerglied, die Basis des zweiten ziemlich breit, (die übrigen Glieder mutiliert), die vorderen Hüften zur Spitze, die Hinterhüften und die vorderen Schienen gelb. die 1 Membran dunkelbraun mit braunroten Venen. Der Kopf ist ziemlich stark geneigt, von oben gesehen breiter als lang, von vorne gesehen länger als breit, ziemlich vorgezogen, zugespitzt, von der Seite gesehen etwas länger als hoch, wie die Oberseite überhaupt lang abstehend behaart. Die Stirn ungerandet, der Länge nach gefurcht, beim 9 etwa lU breiter als der Durchmesser des Auges, der Clvpeus wenig hervorstehend, mit der Stirn in einem gemeinsamen Bogen gerundet und von derselben nicht abgesetzt. Die Kehle ziemlich kurz, der Gesichtswinkel spitz. Das Rostrum erstreckt sich bis zur Spitze der Hinterhüften. Die Fühler ziemlich dünn, das erste Glied massig lang, einzeln abstehend behaart, etwa ebenso lang als der Halsschild, das zweite zur Spitze nicht verdickt, etwa 2 Va-mal länger und nur wenig dünner als das erste. Der Halsschild ist etwa ebenso lang" wie am Basalrande breit, der letztgenannte in der Mitte ausgeschnitten, nicht ganz doppelt so breit wie der Vorderrand. Dit 1 Seiten am Hinlerrande der Galli, welche gross und zusammengeflossen sind, etwas eingeschnürt, die Scheibe flach gewölbt, wenig geneigt, sehr erloschen und weitläufig quer gestreift, die Apicalstrictur fast ebenso breit wie das erste Fühlerglied dick. Das Schildchen ist flach. Die Hemielytren beim 9 etwas länger als der Hinterkörper, mit weitläufig stehenden, kurzen und anliegenden, gelbweissen Haaren bekleidet, etwa in der Mitte mässig eingeschnürt, die grosse Membranzelle gestreckt und schmal mit étwas abgerundeter, innerer Apicalecke. Der Hinterkörper wie bei den Arten dieser Gattung gebaut.