Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Capsarien. I

46 B. POPPIUS winkel etwa ein rechter. Die Augen sind gross und hervorspringend, glatt, den Yorderrand des Halsschildes berührend, leicht nach hinten gezogen. Das Eostrum erstreckt sich bis zu den Mittelhüften. Die Fühler sind kurz, das erste Glied mässig lang, wenig verdickt, das zweite kräftig, gegen die Spitze allmählich verdickt, die zwei letzten dünn, das dritte dicker imd länger als das letzte, beide zusammen länger als das erste. Der Halsschild ist viel breiter als lang, gegen die Spitze stark verengt mit gerundeten Seiten, der Basal­rand in der Mitte leicht ausgeschweift. Die Scheibe ist stark gewölbt, ziem­lich stark geneigt, ganz fein quer gerunzelt, die Calli sind ganz flach und undeutlich abgesetzt, die Apicalstrictur scharf, aber ganz schmal, jeder­seits etwas von den Augen bedeckt. Das Schildchen etwa ebenso lang als breit, ziemlich stark gewölbt, fein quer gerunzelt, die Basis bedeckt. Die Hemielytren sind länger als der Hinterleib, an den Seiten kaum gerun­det, mit hellen Querzeichnungen, der Clavus ist matt, das Corium beson­ders nach hinten zu quer runzelig punktuliert. Die grosse Membranzelle ziemlich breit mit abgerundeter apicaler Innenecke. Die Hinterflügelzelle ohne Hanaus. Die ürificien des Metastethiums sind triangulär mit grosser, scharf gekanteter Öffnung. Die Beine sind kurz und ziemlich kräftig, die Hinterschienen leicht gebogen, alle Schienen ziemlich kurz und dunkel bedornt. Das erste Glied der Hinterfüsse ist ebenso lang als das zweite. Die Klauen gebogen mit freien und divergierenden Arolien. Ist ohne Zweifel mit Guianerius DIST. verwandt, unterscheidet sich aber sofort durch die nicht hervortretenden Mundlappen, durch die an der Basis gekantete Stirn und durch die schmale Apicalstrictur des Hals­schildes. Typus : B. lankana (KIRBY). Bertsa lankana (KIRBY.) Capsus id. KIRBY, Journ. Linn. Soc., Zool., XXIV, 1891, p. 107. — Berta KIRK., Journ. Bomb. N. H. Soo., XIV, 1902, p. 57, tab. A, fig. 7, tab. B, fig. 5. - Trans. Ent Soc. London, 1902, p. 249. — DIST., Faun. Brit. Ind., Rhynch. II, p. 481, fig. 314. (1904). - Bertsa KIRK., Ent., XXXVII, p. 280. (1904). Schwarz, die Hemielytren schwarzbraun, eine etwas schief gestellte Querbinde etwas vor der Mitte auf dem Corium, eine andere an der Basis des Cuneus, das erste Ventralsegment unten jederseits an der Basis, eine Querbinde etwa in der Mitte der Unterseite des Hinterleibes und der Hinterrand der Orificien auf dem Metastethium weisslich, die Basis des ersten und des dritten Fühlergliedes ziemlich breit, dieselbe des letzten schmal und ein Eing in der Mitte desselben gelb, die Beine schwarz, die

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