Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)
Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Capsarien. I
INDO-AUSTRAL ISCHE CAPS ARIEN. 47 Vorderhüften braun, die Spitze der vorderen Schenkel und die vorderen Schienen braungelb, die Füsse gelb. Sie Stirn beim $ nicht voll doppelt breiter als der Durchmesser des Auges. Das erste Fühlerglied etwas kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwas mehr als doppelt so lang als das erste. Der Halsschild ist etwa um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte etwa dreimal so breit als der Vorderrand. — Long. 4—4*5, lat. 2 mm. Ceylon: Nitagala, Pundaluoya, sec. DISTANT ; Java!; Philippinen: Los Banos !, BAKER (MUS. Helsingf.). Ochtherocapsus nov. gen. Der Körper ziemlich gedrungen, oben matt und unpunktiert, mit kurzen und anliegenden, goldglänzenden Haaren weitläufig bekleidet. Der Kopf ist ziemlich geneigt, von oben und von vorne gesehen viel breiter als lang, von der Seite gesehen fast ebenso lang als an der Basis hoch, von vorne gesehen kurz und breit vorgezogen. Die Stirn ist zwischen den Augen abgeflacht, an der Basis breit und deutlich gerandet, undeutlich der Länge nach gefurcht, vorne mit einigen schiefen, nach innen con vergierenden, feinen Streifen. Die Augen sind gross, stark hervorspringend, granuliert, etwas vom Vorderrande des Halsschildes entfernt, vorne etwas ausgeschweift . Der Clypeus ist wenig hervortretend, vertical, von der Stirn abgesetzt, die Lorae ziemlich schmal, die Wangen wenig hoch, die Kehle kurz, leicht geneigt, der Gesichtswinkel ein rechter. Das Rostrum erstreckt sich bis zu den Mittelhüften, das erste Glied die Kopfbasis nur unbedeutend überragend. Die Fühler sind gleich oberhalb der Spitze des Augenvorderrandes eingelenkt, kurz und anliegend behaart, das erste Glied mässig lang, die Kopfspitze deutlich überragend, wenig verdickt, das zweite dünner und viel länger als das erste, gegen die Spitze nicht verdickt. Der Halsschild ist breiter als lang, gegen die Spitze ziemlich stark verengt mit leicht ausgeschweiften, ungerandeten Seiten, der Basalrand in der Mitte breit und ziemlich tief ausgeschweift. Die Scheibe ist mässig gewölbt und geneigt, ohne deutliche Runzelung, die Calli sind gross, bis zu den Seiten des Halsschildes sich erstreckend, etwas gewölbt, hinten scharf begrenzt, in der Mitte zusammen* fliessend, die Apicalstrictur ist schmal, viel schmäler als das zweite Fühlerglied an der Basis dick. Das Schildchen ist flach, unregelmässig gerunzelt, die Basis unbedeckt. Die Hemielytren an den Seiten kaum gerundet, beim cf die Hinterleibspitze überragend, die grosse Membranzelle ziemlich gestreckt mit kaum abgerundeter apicaler Lmenecke. Die Hinterflügelzelle olme Hamus. Die Orificien des Metastethiums sind klein. Die Beine sind