Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Kertész, K.: Vorarbeiten zu einer Monographie der Notacanthen. XXIII-XXXV

VORARBEITEN" ZU EINER MONOGRAPHIE DER NOTACANTHEN. 531 Abiomyia annulipes n sp. cf $ . Fig. GO, 61. Stirne glänzend schwarz, glatt, mit einigen bräunlichen HärcheD, in der Mittellinie mit einer flachen Längsfurche, die vom Ocellenhöcker bis zu dem etwas eingedrückten unteren Teil der Stirne verläuft. Unter­gesicht gleichfalls glänzend schwarz, mit einigen zerstreut stehenden weissen Härchen und mit schmalem weissen Tomentsäum am Augenrande. Rüssel schwarzbraun. Fühler ganz rotgelb, die Borste bräunlich. Hinterkopf und Schläfenrand glänzend schwarz. Thoraxrücken glänzend schwarz, ausser­ordentlich fein punktiert, das goldgelbe Toment gleichmässig verteilt, nur vor dem Schildchen dichter; der Yorderrand fast nackt. Pleuren stark glänzend, schwarz, am Hinterrande der Meso- und Sternopleura die Be­haarung sehr dicht, silberweiss. Schildchen von ähnlicher Beschaffenheit als der Thoraxrücken. Hinterleib schwarz. Das erste Tergit auf der ganzen Oberfläche, das zweite mit Ausnahme der Seiten, das dritte am Vorderrand in der Mitte ausserordentlich dicht punktiert, weshalb diese Teile ganz matt sind, während die übrigen Teile des Hinterleibes glänzen. Die kurze Behaarung, auch an den Sterniten, deren erstes auch dicht punktiert und matt ist., gelblichweiss. Beine hellgelb, Schenkel vor der Spitze mit einem schmalen braunen Bing. Flügel fast hyalin, nur äusserst schwach gebräunt ; die Adern an der Basalhälfte bräunlich, an der Spitzenhälfte gelblich. Stigma honiggelb. Schwinger gelblichweiss. Korperlänge : 2'5— 3*5 mm; Flügellänge: 2'25—3"25 mm. Mehrere Männchen und Weibchen aus Chip-Chip (III. 1909), Ko­sempo (21. III. 1908, XI. 1908), Koshun (X. 1908) und Toyenmongai. (Mus. Hung.) 2. Abrosiomyia n. g. Kopf (Fig. 62) halbkugelig. Augen nackt, auch beim Männchen ge­trennt. Stirne breit, die des Männchens ca. 34 (9:34), die des Weibchens ca. y 3 Teil (12: 34) der Kopfbreite einnehmend. Die Seiten nach unten zu sehr schwach Konvergierend. Untergesicht rinnenförmig stark vertieft. Ocellenhöcker wenig vortretend. Fühler etwas über der Mitte des Profiles, in beiden Geschlechtern ziemlich gleichgross, die beiden Basalglieder sehr kurz, kaum sichtbar, das dritte elliptisch, höher als lang, scheinbar fiinf­ringlig. Fühlerborste präapikal, haarförinig, nackt, kürzer als der Kopf. Schläfenrand beim Männchen fehlend, beim Weibchen ziemlich gut ent­wickelt, ober der halben Höhe durch das etwas vorspringende Auge ver­engt, unten breiter als oben. Biissel hornig, kräftig. Hinterkopf kaum aus­gehöhlt. 34*

Next

/
Thumbnails
Contents