Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Kertész, K.: Vorarbeiten zu einer Monographie der Notacanthen. XXIII-XXXV

VORARBEITEN ZU EINER MONOGRAPHIE DER NOTACANTHEN. 515 teren Teil sichtbar, mit welchen auch einige schwarze vermengt sind. Unter­gesicht glänzend schwarz, mit anliegender silberweisser und abstehender schwarzer Behaarung. In der Mitte ist der Mundrand etwas höckerartig vorspringend, dieser Höcker trägt auch schwarze Haare. Ocellenhöcker ziemlich gut entwickelt, die Behaarung gelblich und am hinteren Teil sehr lang. Rüssel bräunlich, orangegelb oder gelb, von sehr veränderlicher Farbe. Taster schwarz, dicht und lang schwarz behaart. Die Fühler des Männchens viel schlanker als die des Weibchens. Erstes Fühlerglied glänzend schwarz und schwarz behaart, das zweite braun, mit langer schwarzer Behaarung. Die Geissei ist aus 8 Gliedern zusammengesetzt ; die vier ersten beim Männ­chen fast cylindrisch, beim Weibchen deutlich flachgedrückt, in beiden Geschlechtern aussen dunkelbraun bis schwarz, auf der Innenseite gelb­braun, matt, mit einein in gewisser Richtung silberweiss schimmernden Tomente bedeckt ; das fünfte klein, auf der Innenseite nackt, an der Aussen­seite wie die folgenden dicht schwarz behaart ; das sechste und siebente stabförmig. letzteres länger, das achte länger als die beiden vorhergehenden, gegen das Ende zugespitzt. Das vierte und fünfte Geisselglied auf der Aussen­seite ausserordentlich verkürzt, kaum wahrnehmbar. Schläfenrand beim Männchen kaum, beim Weibchen ziemlich schwach entwickelt, am oberen Teil kurz gelblich weiss, am unteren lang weiss behaart. Hinterkopf ausge­höhlt, glänzend schwarz, an den Seiten mit silberweissen Haaren bedeckt. Thoraxrücken schwarz, mit anliegender kurzer rötlicher Behaarung, O o > die etwas bronzeartig schillert und zwischen dieser mit gleichfarbigen längeren abstehenden Haaren. Die Seiten des Thoraxrückens hell goldgelb und die schwarzen Pleuren länger und gelblichweiss behaart. Der kleine Humeralcallus und das Prothoracalstigma bräunlichgelb. Schildchen glän­zend schwarz, stark punktiert, die Behaarung kurz goldgelb, am Hinterrande länger, in gewisser Beleuchtung weiss; zwischen der kurzen Behaarung einige längere gelbe und schwarze abstehende Haare; Dornen kräftig, so lang wie das Schildchen, etwas aufgerichtet, schwarz, an der Spitze öfters rotbraun, mit langen schwarzen und gelben Haaren besetzt. Praealarcallus einen langen kräftigen Dorn bildend. Tergite schwarz, wenig glänzend, sehr dicht punktiert ; die kurze anliegende Behaarung ist am zweiten Tergit weissgelb, an den übrigen rötlichbraun, welche Farbe aber nur dann ins Auge fällt, wenn wir den 1 Hinterleib von vome schräg betrachten ; am vierten und fünften Tergit einige abstehende schwarze Haare. Die vom längeren weissgelben Tomente, gebildeten dreieckigen Flecke an den Seiten des 2—4. Tergites und die­jenigen in der Mittellinie: am Hinterrande des dritten ein dreieckiger, ein gleichfalls dreieckiger am vierten, der jedoch den Vorderrand des Tergite^ manchmal erreicht und ein viereckiger, die ganze Länge des fünften ein­33*

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