Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Kertész, K.: Vorarbeiten zu einer Monographie der Notacanthen. XXIII-XXXV

Di K. KERTÉSZ. nehmender, sind schon mit blossen Auge gut sichtbar. Die längere Behaarung an den Seiten der vier ersten Tergite ist weiss, am fünften schwarz. Stemite glänzend schwarz, fein punktiert, mit kurzem weissen Tomente und län­gerer weisser bis gelblicher Behaarung bedeckt. Beine grösstenteils schwarz, glänzend luid kurz gelblich behaart ; Schenkelringe, die Basis der Schenkel, Spitze der Vorderschenkel, Basis der Vorder- und Hinterschienen, die Unterseite der Basis der Mittelschienen gelb ; Tarsen braun, Metatarsus der Hinterbeine gelb bis bräunlichgelb, öfters aber die Distalhälfte braun. Die Behaarung der Tarsen auf der Unter­seite fast goldgelb. Flügel rauchbraun, am Vorderrande und den Längsadern entlang fast schwarz, nur die äusserste Basis und der Vorderrand auf der Basalhälfte heller. Vordere Radialzelle länger als die hintere (23: 36). Schwingerknopf matt bräunlichgelb, der Stiel fast weiss. Körperlänge: 8*5—14"5 mm; Flügellänge: 7*5—12-5 mm. Zahlreiche Exemplare aus Formosa (Kosempo,Koshun, Ivankau, Pilam, Tapani, Taihorin, Suiharyo und Sokotsu), die zahlreichsten Exemplare in den Monaten März—Mai gesammelt, einige in Juli und Oktober. (Mus. Hung.) Die Art scheint in Formosa eine der gemeinsten zu sein. Sehr be­merkenswert ist die auffallend grosse Variation in der Grösse. XXXIf. Eine neue Art der Gattung Wallacea. Wallacea argentifer n. sp. cf. Schwarz, Ocellenhöcker ziemlich gut entwickelt, wahrscheinlich mit einem Schopf (die Haare scheinen abgerieben zu sein). Augen getrennt ; der obere Teil der glänzend schwarzen Stirn nur wenig breiter als die untere Ocelle, der untere Teil ist wegen den stark divergierenden Augenrändern dreieckig. Untergesicht glänzend schwarz, zurückweichend, gegen die Mund Öffnung zu vertieft. Wangen schmal, silberweiss glänzend. Mundteile braun (zurückgezogen). Basalglieder der Fühler rötlichgelb, der Complex des dritten Fühlergliedes und die lamellenartige Arista schwarzbraun. Thoraxrücken und Schildchen mit ausserordentlich dichtem, anliegen­den silberweissen Tomente bedeckt, an den Pleuren ist die silberweisse Behaarung ziemlich schütter, und an den Seiten des Schildchens fehlt sie vollständig, statt dessen sehen wir aber eine deutliche, feine Punktierung an dieser Stelle. Die Dörnchen des Schildchens klein. Der Hinterleib der Exemplare ist ziemlich zusammengeschrumpft, doch ist deutlich zu sehen, dass die ganze Oberfläche kurz und schütter weiss behaart ist, während das ganze dritte Tergit mit ähnlichem dichten silberweissen Tomente bedeckt ist wie der Thorax.

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