Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)
Kertész, K.: Vorarbeiten zu einer Monographie der Notacanthen. XXIII-XXXV
.514 D! K. KERTÉSZ Lophoteles fascipennis n. sp. $ . Fig. 44. Gleicht der vorigen Art ausserordentlich, weshalb es genügen wird die Unterschiede zwischen beiden anzugeben. Die vom Ocellenhöcker zu den Fühlern verlaufende Längsfurehe ist entschieden stärker ausgeprägt. Die Behaarung des ThoraxrückeuS ist heller, gel blich weiss. Das Schildchen liegt mit dem Thoraxrücken fast in einer Ebene. An den gelben Beinen ist das Spitzenende der Schenkel braun. Der grösste Unterschied liegt aber in der Färbung der Flügel, auf denen eine sehr deutliche breite Querbinde sichtbar ist, gleich der Figur 44. Sowohl die Querbinde, als auch die kleineren Flecke in der Basal-Discoiclal-, sowie in der hinteren Posticalzelle sind von cler dichten braunen mikroskopischen Behaarung hervorgerufen. Körperlänge : 4*7 mm ; Flügellänge : 4 mm. Ein Weibchen aus Neu-Guinea. (Mus. Hung.) XXXI. Eine neue Xeyritomyiu aus Formosa. Negritomyia fulvicollis n. sp. cf Ç . Augen vorne schwarz, sonst gelblichweiss dicht und lang behaart. Stirndreieck des Männchens glänzend schwarz in der Mitte mit einer vertieften Teilungslinie, im oberen Teil mit silberweissen Toment, im unteren mit schwarzen Haaren bedeckt. Die Stirn des Weibchens nimmt auf der breitesten Stelle kaum % cler Kopfbreite ein (15:68); sie ist glänzend schwarz, grösstenteils ziemlich grob punktiert, in der Mittellinie mit einer linienförmiger Furche, die vom vordesten Punktauge bis zu den Fühlern reicht ; am Augenrande mit einer schmalen Leiste, die sich auch entlang des Untergesichtes fortsetzt und hinten in den Schläfenrand übergeht. Auf der Mitte cler Stirn ein weisser Haarfleck, der die ganze Stirnbreite einnimmt, unter diesem zwei ähnliche am Augenrande, die jedoch mit einander durch einige Haare verbunden sind. Diese Haare sind anliegend, jedoch sind ausser diesen noch andere, längere, von gelblicher Farbe, besonders im un-