Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)
Kertész, K.: Vorarbeiten zu einer Monographie der Notacanthen. XXIII-XXXV
.512 D ! K. KERTÉSZ Die Grenzen der einzelnen Ringe sehr deutlich. Die Behaarung ist sehr kurz und anliegend. Flügel (Fig. 43, 44) den Hinterleib überragend. Yorderast der Radialis proximal der Cubitalquerader ; Hinterast der Radialis und Cubitalquerader vorhanden; vordere Radialzelle länger als die hintere (17:12), mittlere Discoidalzelle verlängert, viel länger als breit; der vordere Yorderast der Discoidalis gerade, der hintere und der Yorderast der Posticalis etwas geschwungen, beide fast parallel verlaufend. Der Abschnitt der Posticalis vom Ursprung! der Posticalis posterior bis zur mittleren Discoidalzelle kürzer als der Basalteil von der Humeralquerader bis zum Ursprung der Posticalis posterior ; die hintere Posticalzelle weit vor dem Flügelrande geschlossen, kurz. Beine einfach, schlank, die Behaarung sehr spärlich, an den Tarsen etwas dichter. Typus : Lophoteles plumula Lw. A n m e r k u n g 1. Das geringe Material, das mir zu Verfügung steht, halte ich nicht für genügend, um die Grenzen der Gattung und der typischen Art sicher festzustellen. Die angeführten Merkmale sind einem Pärchen von den Seychellen entnommen. Ein weiteres Weibchen von den Seychellen zeigt Unterschiede, die jedenfalls in Betracht zu ziehen sind. Bei diesem Exemplar bildet nämlich das Schildchen mit dem Thoraxrücken einen Winkel von ca. 45°, und die Dörnchen am Bande sind zahlreicher, ca. 24. Das Exemplar ist entschieden grösser (4 mm) imd auf der Flügelmitte liegt eine ziemlich gut ausgeprägte Querbinde, von welcher bei den übrigen Exemplaren kaum die Spur vorhanden ist. Bei einem aus Neu-Guinea stammenden Exemplare, das v. D. WULP als Salduba exigua beschrieb, ist das Schildchen am Hinterrand etwas aufgebogen, die Dörnchen sind grösser und die beiden Yorderäste der Discoidalis stehen am Ende der mittleren Discoidalzelle, sehr nahe zu einander. Ich betrachte vorläufig sämmtliehe Exemplare als zu dieser Art gehörig, die der grossen Verbreitung entsprechend einer grossen Variation unterworfen ist. Ein weiteres Exemplar aus Neu-Guinea muss ich aber für eine selbstständige Art betrachten, da sie sicher zu charakterisieren ist. Anmerkung 2. Lophoteles pallidipennis WILL, gehört garniclit in diese Gruppe der Pachygastrinen und wird höchstwahrscheinlich entweder bei Cosmariomyia KERT . oder bei Vittiger KERT . einzureihen sein. Die von EXDERLEIN als Lophoteles plumula beschriebene Art (Zoolog. Anz., XLIII. No. 7. 1911. pag. 310), hat mit der LEOwschen gar nichts zu tun und ist gleich meiner Cosmariomyia argyrostica, s. pag. 554.