Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)
Kertész, K.: Vorarbeiten zu einer Monographie der Notacanthen. XXIII-XXXV
.506 D ! K. KERTÉSZ Hinterkopf schwach ausgehöhlt, bräunlichgelb, mit anliegender gelber Behaarung. Thorax glänzend bläulichschwarz ; Thoraxrücken fein gekörnelt, mit langer bräunlicher, gegen die Seiten hin schwärzlicher Behaarung; in der Mittellinie eine von ziemlich langen Tomenthaaren gebildete schmale Längsstrieme, die fast bis zum Schildchen reicht ; diese weissen Tomenthaare sind vor der Quernaht aufrechtstehend und gegen die Mittellinie geneigt, so dass durch das Zusammentreffen der Haare beider Seiten ein deutlicher Kiel entsteht ; an den Seiten dieser Längsstrieme sind vor der Quernaht einige goldgelbe Härchen sichtbar. Von der Quernaht gegen den Hinterrand zu werden die Härchen mehr und mehr anliegend. Knapp vor der Quernaht ist eine kleinere, hinter ihr eine grössere Stelle wahrnehmbar, die mit silberweissen schütter stehenden Tomenthärchen besetzt ist. Bei ganz reinen Exemplaren steht der hintere Fleck mit der Mittelstrieme durch einige Härchen in Verbindung. Schildchen und Dornen bläulichschwarz, glänzend. Das Schildchen schwach convex, mit dem Thoraxrücken fast in derselben Ebene, ziemlich dicht gekörnelt, mit anliegender, kurzer, gelblicher und abstehender langer schwärzlicher Behaarung; Dornen dick, etwas gebogen, so lang wie das Schildchen, mit langen schwärzlichen Haaren besetzt. Metanotum weisslich behaart. Bleuren ziemlich matt, aber in gewisser Bichtung glänzend, sehr fein und zerstreut punktiert, mit anliegender kurzer silberweisser und längerer abstehender gelblicher Behaarung. Hinterleib metallisch blau, fein gekörnelt ; die beiden ersten Tergite und der mittlere Teil des dritten matt, samtschwarz, und kurz schwarz behaart, die Haare an den Seiten der drei ersten Tergite lang, schwarz. Viertes Tergit in der Mitte seicht eingedrückt, am fünften sind zwei seitliche runde Erhebungen und zwischen diesen ein gleichfalls erhabener Kiel sichtbar. Die beiden letzten Tergite auf der ganzen Oberfläche abstehend lang gelblichweiss behaart, stellenweise sind aber auch kurze anliegende Härchen sichtbar. Das fünfte Tergit ist ausserdem vor dem Hinterrand deutlich vertieft, oder besser gesagt, der Hinterrand ist etwas aufgebogen. Sternite mit kurzer weisser Behaarung. Beine schwarz, Spitze der Vorderschenkel und die vorderen Tarsen gelb letztere öfters schon vor der Spitze des Metatarsus an dunkelbraun ; Hinter Schenkel auf der Innenseite und die etwas geschwungenen, in dem Basal drittel verjüngten Mittel- und Hinterschienen glänzend ; Behaarung de Schenkel lang, weiss, die der vorderen Schienen geiblich, kurz, die der Hinterschienen ziemlich lang schwarz, die der Tarsen schwarz. Flügel hyalin, Stigma dunkelbraun, Basis des Flügels von der mikroskopischen Behaarung, besonders die Basal- und Basal-Discoidalzelle, schwärzlich, gegen den Hinterrand allmählich heller werdend. Vordere Badialzelle