Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Kertész, K.: Vorarbeiten zu einer Monographie der Notacanthen. XXIII-XXXV

.504 D ! K. KERTÉSZ Rhachicerus proximus n. sp. cf. Stimmt in allen Merkmalen mit Rh. pictipennis m. überein, ist aber etwas kleiner und die Fühler bestehen nur aus 2+81 Gliedern; die Stirn ist der Länge nach nicht vertieft und die Flügel sind etwas dunkler gefärbt, auch die Tarsen der Hinterbeine sind alle braun. Körperlänge etwa 8 mm. Länge der Fühler: 3 mm. Länge der Flügel : 7 mm. Ein Männchen aus Formosa, Taihorin, von Herrn H. SAUTER im Mo­nate Mai, 1910 gesammelt. Trotz dem angegebenen Unterschied zweifle ich an der Selbstständigkeit dieser Art und glaube, dass sie mit Rh. pictipennis zusammenfällt, wenn man constatieren wird, dass die Zahl der Fühlerglieder variiert. Rhachicerus patagiatus END. 9 . Ich hatte Gelegenheit die Type dieser Art mit einem mir vorliegen­den Weibchen zu vergleichen. Beide Exemplare stimmen vollständig überein, nur ist bei meinem die Stirn ziemlich flach und auf der Oberfläche sind 8 seichte Längsfurchen zu sehen, während bei der Type nur zwei tiefere, weshalb an den Seiten und in der Mitte die Stirn etwas wulstig aufgetrieben ist. Die Fühler meines Exemplares sind nicht complett, weshalb ich die Gliederzahl nicht angeben kann. Die Länge meines Exemplares beträgt (ohne Fühler und Legeröhre) ca. 9-5 mm. und stammt aus Formosa : Sokotsu. XXVIII . Die ( yph omyia Arten der orient cd i sehen Hey ion. Kürzlich beschrieb Herr ENDERLEIN (Zoolog. Anzeig., XLIII. 1914. pag. 598, 599) zwei Arten aus Sumatra, die jedoch nicht die ersten Cy­phomyia Arten aus der orientahschen Begion sind, da Clitellaria flaviceps WALK. (Proc. Linn. Soc. London, I. 1857. pag. 7. No. 13) und Clitellaria notabilis WALK. (ibid. pag. 108. Xo. 21), auch in diese Gattung gehören, wie ich das nach den typischen Exemplaren im British Museum feststellen konnte. Wegen Mangel an Zeit konnte ich leider von den WALKERseben Arten keine ausführliche Beschreibung verfertigen. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass ich die rar. ß von Clitellaria flaviceps gesehen hätte, der Beschreibung nach wird sie aber kaum zu dieser Art gehören und viel­leicht mit albispina END. zusammenfallen. Eine Bestimmungstabelle könnte auf folgende Weise aufgestellt werden:

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