Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Kertész, K.: Vorarbeiten zu einer Monographie der Notacanthen. XXIII-XXXV

VORARBEITEN ZU EINER MONOGRAPHIE DER N O TA CAN TH EN. 503 schenkel gelbbraun ; Hinterschienen mit Ausnahme der äussersten Basis und der Spitze schwarzbraun; Hintertasren etwas gebräunt. Flügel (Fig. 85) hyalin, in grosser Ausdehnung gebräunt, die Adern gelbbraun ; der Vorderast der Radialis mit der Subcostalis in einem Punkt endend. Schwinger bräunlichgelb. Körperlänge ohne Fühler: 11 mm. Länge der Fühler: 4'5 mm. Länge der Flügel: 10 mm. Zwei Exemplare aus Formosa, Kosempo. VI. (H. S AUTER ). (MUS. Hung.) Ç . Das Weibchen gleicht im ganzen dem Männchen, ist aber auf­fallend plumper gebaut. Die Stirn zeigt drei seitliche Längsfurchen im obe­ren Teil der Stirn, die auch etwas breiter ist als die der Männchen. Fühler 2+33 gliedrig, ähnlich gefärbt wie beim Männchen, aber die neun letzten Glieder weiss. Die beiden Längsstriemen des Thoraxrückens sind schwach ausge­prägt, vorn und hinten abgekürzt. Pleuren glänzend gelblichweiss und die pechschwarzen Teile, die beim Männchen sehr intensiv gefärbt sind, nur eben angedeutet, doch die Grenzen der Meta pleura schwarz. Hinterleib matt bräunlichgelb, im übrigen wie beim Männchen. Die lie Legeröhre bildenden drei letzten Ringe von denen der übrigen Arten verschieden gebildet. Während sie dort alle streifenartig auftreten, sind hier die beiden ersten in Form den vorhergehenden gleich, nur der letzte Ring ist streifenförmig; dass sie aber den schmalen der übrigen Arten ent­sprechen, das zeigt nur die Tatsache, dass auch diese in der Mitte glänzend und quergerunzelt sind. Seiten des Hinterleibes schwarz. Körperlänge ohne Fühler und Legeröhre: 9—11 mm. Länge der Fühler ca. 3'6 mm. Länge der Flügel ca. 10*5—12*5 mm. Zwei Weibchen aus Formosa (Kosempo und Janano-Taiko) aus Herrn H. SAUTERS Ausbeute. (Mus. Hung.) Ich muss an dieser Stelle bemerken, dass beide Weibchen den Ein­druck machen, als wären sie nicht vollständig reif. Allerdings bestehen zwischen beiden Weibchen kleine Färbungsunterschiede und es wäre denk­bar, dass die vollkommen ausgefärbten Exemplare mit den Männchen in der Färbung übereinstimmen. Die verschiedene Zahl der Fühlerglieder scheint aber darauf hinzuweisen, dass hier zwei verschiedene Arten vor­liegen, wenigstens bei den in beiden Geschlechtern bekannten Arten (ni­tidus JOHNS., obscuripennis Lw. und varipes Lw.) soll sie nach den Beschrei­bungen gleich sein.

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