Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)
Kertész, K.: Vorarbeiten zu einer Monographie der Notacanthen. XXIII-XXXV
VORARBEITEN ZU EINER MONOGRAPHIE DER NOTACANTHEN. 199 Beine dunkelbraun, weiss behaart ; die Spitzenhälfte der Vorderschenkel, die Spitze der Mittel- und Hinterschenkel und die ersten zwei Tarsenglieder der Mittelbeine bräunlichgelb ; der Metatarsus und das folgende Glied der Hinterbeine gelb, von der kurzen dichten weissen Behaarung gelblichweiss erscheinend. Flügel rauchbraun tingiert mit einem hyalinen dreieckigen Fleck unter der mittleren Discoidalzelle und einem zweiten in der Anal- und hinteren Posticalzelle. Adern und das Stigma gelbbraun. Adern gut entwickelt, nur der obere Gabelast des Vorderastes der Discoidalis etwas rudimentär. Hinterast der Radialis vorhanden. Schwinger gelb. Körperlänge : 8 mm; Flügellänge : 7-5 mm. Ein Weibchen aus Formosa (Kosempo, VI. 1908) von Herrn H. S AUTER erbeutet. (Mus. Hung.) XX VII . Die Hhachicerus-Arten der orientalischen Jieffion. Die Gattung Rhachicerus ist durch die eigenartig gebauten Fühler sehr leicht kenntlich. Zu den wohlbekannten Charakteren der Gattung ist noch hinzufügen, dass die Metapleura in grösserer oder geringerer Ausdehnung lang behaart und dass an der Vorderseite der Hinterhüften immer ein zahnartiger Fortsatz vorhanden ist. Wenigstens sämmtliche mir vorliegende Arten besitzen diese Charaktere. Es ist aber das Merkmal zu streichen, dass der Vorderast der Radialis mit der Subcostalis in einem Punkt endet, denn z. B. bei fenestratus m. ist der Randaderabsclmitt zwischen der Mediastinalis und Subcostalis kaum doppelt so lang als der zwischen der Subcostalis und dem Vorderast der Radialis. Ebenso kann sich die posticalis anterior mit der posticalis posterior nahe ihrer Basis treffen, in welchem Falle dort keine Querader vorhanden ist. Von den fünf aus dieser Region beschriebenen Arten sind vier von gelbbrauner, eine von schwarzer Grundfarbe. Sie sind also in zwei leicht kenntliche Gruppen zu teilen. Die gelbbraun gefärbten Arten sind, soweit ich sehe, nur auf Grund der Zahl der Fühlerglieder sicher zu unterscheiden, vorausgesetzt, dass die Zahl bei den einzelnen Arten constant ist. was ich nach dem mir vorliegenden Material nicht mit Sichercheit entscheiden kann. Von den fünf mir aus Formosa vorliegenden Arten scheinen vier noch unbeschrieben zu sein. Zum Unterscheiden der Arten stelle ich folgende Tabelle auf : 1 ( 4). Schwarz gefärbte Arten. 2 ( 8). Flügel dunkel rauchbraun, einfärWig; Schenkel glänzend schwarz mit bräunlicher Spitze; Vorderschienen gelbbraun; Mittel- und Hinterschienen dunkelbraun; Fühler beim Weibchen 2+36 gliedrig. Eh. nigrinus WAND. £ . 32+