Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten

351 B. POPPIUS der Milte auf den vorderen Schenkeln, die Mitte und zwei Ringe vor der Spitze auf den Hinterschenkeln braun, die Spitze der Füsse braunschwarz. Die Stirn ist gerandet, mit einer Längsfurche, beim cf fast um die Hälfte schmäler als der Durchmesser des Auges. Die grossen Augen sind fein granuliert. Das Rostrum erstreckt sich bis zu den Mittelhüften. Das erste Fühlerglied ist kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwas mehr als dreimal so lang als das erste, das dritte kaum mehr als um die Hälfte kürzer als das zweite. Der Halsschild ist etwa um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte fast dreimal so breit als der Yorderrand, die Seiten etwas gerundet; die Scheibe massig gewölbt, wenig geneigt, dicht und fein, runzelig punktiert, die Calli undeutlich abgesetzt. Das flache Schildchen ist dicht, quer gerunzelt. Die Hemielytren die Hinterleibspitze nicht weit überragend, der Clavus und das Corium etwas dichter punktiert als der Halsschild. Die Schienen sind braunschwarz be­dornt, das erste Glied der Hinterfüsse kürzer als das zweite. — Long. 4, lat. 1-5 mm. Nahe mit L. Loriae POPP, verwandt, der Clypeus aber ist einfarbig, die Farbe der Ober- und der Unterseite ist abweichend, die Stirn beim cf etwas schmäler. SO. Neu-Guinen: Moroka!, 1300 m. ü. d. M., VII-XI. 1893, lcf, LORIA (MUS. Genov.). Lygus clypealis n. sp. Ziemlich gedrungen, oben glänzend. Schmutzig gelb, der Clavus z. T. und das Corium innen nach hinten zu etwas verdunkelt, der Clypeus, die Spitze des Rostrums, der Füsse und des ersten Fühlergliedes und die drei letzten Fühlerglieder schwarz, die Basis des zweiten breit und die­selbe der zwei letzten schmal gelb, die vorderen Schenkel an der Spitze mit zwei undeutlichen, die Hinterschenkel an derselben Stelle mit zwei deutlichen, z. T. zusammenfliessenden Bingen, die Membran einfarbig schwarzbraun mit etwas helleren Yenen. Der Kopf ist fast vertical, die Stirn beim cf etwa um schmäler als der Durchmesser des Auges, deutlich gerandet. Die Augen sind gross und hervorspringend, ganz fein granuliert. Das Bostrum erstreckt sich bis zur Spitze der Mittelhüften, das erste Glied die Basis der Yorderhüften kaum überragend. Das erste Fühlerglied ist deutlich kürzer als die Stirn mit einem Auge breit, das zweite nach der Spitze zu nicht verdickt, etwa dreimal so lang als das erste, das dritte nicht voll um die Hälfte kürzer als das zweite, das letzte etwas kürzer als das dritte. Der Halsschild ist etwas mehr als um 1j 3 kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte kaum

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