Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)
Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten
INDO-AUSTRALISCHE LYGUS-ARTEN. 355 mehr als dreimal so breit als der Vórderrand, die Seiten gerundet ; die Scheibe ist ziemlich kräftig gewölbt und geneigt, fein und ziemlich weitläufig, etwas runzelig punktiert. Das Schildchen ist fast flach, fein quer gerunzelt. Die Hemielytren die Hinterleibspitze mässig weit überragend, der Clavus und das Corium dichter und mehr runzelig punktiert als der Halsschild. Die Schienen sind dunkel bedornt, die Dörnchen aus ganz kleinen, schwärzen Punkten entspringend. Das erste Glied der Hinterfüsse ist ein wenig kürzer als das zweite. — Long. 3'5, lat. 2-5 mm. Ist nahe mit L. jukoslwènsis POPP, verwandt, unterscheidet sich aber leicht durch andere Farben. Philippinen: Los Barios !, 1 cf , BAKER (MUS. Helsingf.). Lygus tonkinensis n. sp. Gedrungen, oben glänzend, gelblich behaart. Gelb, die Spitze des Clypeus und ein kleiner Querfleck jederseits an der Basis der Stirn, zwei grosse, weit nach hinten sich erstreckende, vorne zusammenfliessende Längsflecke auf dem Schildchen, die innere Hälfte des Clavus, der Apicalrancl ziemlich breit und der Aussenrand sehr schmal auf dem Corium, die Basis, der Innenrand und die Spitze auf dem Cuneus, die Seiten der Unterseite des Hinterleibes hinten schmal und die Spitze des Rostrums schwarzbraun, die hinteren Brüste, zwei Ringe auf den vorderen Schenkeln und drei auf den Hinterschenkeln hinter der Mitte und die Spitze der Schienen braun, die äusserste Spitze des ersten Fühlergliedes (die anderen mutiliert) und der Füsse braunschwarz, die Membran einfarbig, rauchig graubraun mit schwarzbraunen Venen. Der Kopf ist vertical, die Stirn scharf gerandet, mit einer Längsfurche, beim cf in der Mitte an der Basis flach eingedrückt, fast um die Hälfte schmäler als der Durchmesser des Auges. Die grossen, braunroten Augen sind nicht granuliert. Das Rostrum erstreckt sich bis zur Mitte der Mittelhüften, das erste Glied die Basis der Vorderhüften kaum überragend. Das erste Fühlerglied ist deutlich kürzer als der Kopf von vorne gesehen. Der Halsschild ist etwas mehr als um y A kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte etwa dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten fast gerade ; die Scheibe ist stark gewölbt, ziemlich geneigt, wie die Propleuren weitläufig, aber ziemlich stark punktiert, die Punkte im Grunde braun, die flachen Calli sind undeutlich abgesetzt. Das kaum gewölbte Schildchen ist ebenso kräftig als der Halsschild, etwas runzelig punktiert. Die Hemielytren überragen beim cf mässig weit die Hinterleibspitze. Der Clavus ist ebenso dicht, das Corium viel weitläufiger punktiert als der Halsschild. Die Schienen sind fein, gelbbraun bedornt, das erste 23*