Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 10. (Budapest 1912)
Becker, T.: Chloropidae. Eine monographische Studie
CHLOKOPID^E. 128 Acanthopeltastes (pag. 194). ENDEKLEIN vergleicht die beiden Arten seiner Gattung nur mit seiner Discogastrella, obgleich es wohl nahe gelegen hätte, sie auch der Gettung Dactyrothyrea MEYERE gegenüber zu stellen. Ich habe in meinen : Chloropidse III. Teil p. 1)0 hervorgehoben, dass diese Gattung, die sich durch vier fingerähnliche beborstete Höcker am Eande des halbkreisförmigen oder etwas darüber hinaus verlängerten Schildchens auszeichnet, ebenso wie in Ost-Indien auch in Süd-Amerika vorkomme. Der einzige Unterschied, den ich zwischen den indo-australischen und den hier vorliegenden neotropischen Arten feststellen kann, ist der, dass bei letzteren die feine und pubeszente Fühlerborste nicht dicht an der Wurzel des dritten Fühlergliedes sondern mehr auf dei Mitte desselben entspringt. Zu den drei Arten aus Peru, die ich bisher feststellen konnte, gesellen sich nun noch ENDERLEIN'S beide Arten spineus und hyalipennis. Zur Abtrennung der Gattung Acanthoj eltaste s von Dactylothyria sind Anlialtepunkte nicht vorhanden. Onychaspidium (pag. 196). Diese Gattung stimmt mit Meroscinis MEIJERE überein, sowohl in Körperbau, Schildchenausbildung als auch in Behaarung und allgemeiner Färbung. Das Schildchen hat in dieser Gattung im allgemeinen eine längliche dreieckige oder trapezförmige Gestalt mit zwei Endborsten, die auf kleinen Höckern stehen, denen sich aber an den Seitenrändern je zwei bis sechs mehr oder weniger stark ausgebildete Seitenborsten auf Höckern hinzugesellen, die mitunter ebenso stark wie die Endborsten, gewöhnlich aber etwas schwächer sind. Diese sowohl in Form und Länge des Schildchens wie auch an Zahl und Stärke der Borstenhöcker innerhalb gewisser Grenzen verschieden ausgebildeten Arten kann man generisch nicht trennen; es sind lediglich Artunterschiede, um die es sich handelt. Wollte man diese als Gattungsmerkmale ansehen und bewerten, so hätte man auf fast jede der von mir in diese Gattung gestellten 17 Arten eine besondere Gattung aufstellen können. Ich habe bei Besprechung der von CORTI auf Melanochaeta pubescens THALH. aufgebauten Gattung Lasiochaeta aufmerksam gemacht auf das Bedenkliche einer Auffassung, die in jedem dem Beschauenden etwas abweichend erscheinenden Merkmal neue Gattungsformen erblicken will. Ich kann auch hier nur auf das verweisen, was ich damals schon Par.-- I. p. 126 (1910) hervorgehoben habe. Ich vermag die Gattung Onychaspiiliuni nicht von Meroscinis zu trennen. Annales Musci Kationalis Hnnqnrici V.