Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 10. (Budapest 1912)

Becker, T.: Chloropidae. Eine monographische Studie

CHLOROPID^E. 127 hat mithin nicht die geringste Berechtigung. Unverständlich erscheint es nur, dass ENDEKLEIN, obgleich er pag. 217 selbst zugiebt, dass das von LIOY benutzte Merkmal zur Charakteristik nicht zu verwerten sei. trotzdem den Namen dieser nur auf dies ungültige Merkmal aufgebauten Gattung glaubt annehmen zu müssen. 8. Gen. Oscinimorpha NOB. (Oscinis MACQ.) pag. 1126. « Ale colla secunda nervatura trasversale molto obliqua. II resto come nelle Oscinis . » Oscinimorpha obliqua MACQ. G. ENDERLEIN hat pag. 226 diesen Namen wieder hervorgeholt. Wenn es nur eine einzige Art und Gattung gäbe, bei der die hintere Querader schräge gestellt wäre, so würde dies Vorgehen noch verständ­lich sein, obgleich doch wohl noch etwas mehr zur Aufstellung einer neuen Gattung gehört als der Hinweis auf diese Queraderstellung ; da wir aber diese nicht nur bei der Gattung Oscinella, sondern ebenso bei Siphonella , Scoliophthalmus, Gaurax und anderen antreffen und ausserdem die typische Art für Oscinimorpha LIOY, obliqua MACQ. ganz unbekannt geblieben ist, so ist nicht einzusehen, welchen Zweck es haben kann, so unhaltbare Gattungen einführen zu wollen. 9. Gen. Macrostyla NOB. (Oscinis MACQ., Chlorops MEIG.) pag. 1 126. «Antenne collo stilo lungo piumato. Scutello convesso punctato. II resto come nelle Oscinis . » Macrostyla plumigerci MEIG. Da LIOY'S Charakteristik für die Gattung Gaurax einigermassen zutreffend ist und ebenfalls die typische Art übereinstimmt, so kann man Macrostyla als Synonym von Gaurax Lw. gelten lassen. Kurze Besprechung der En der lein sehen Gattung en. Sitzber. Ges. naturf. Freunde Berlin, Nr. 4. pag. 185—244. (1911). Olcanabates (pag. 189). Diese Gattung hat ENDERLEIN in seiner Tabelle von Hippelates Lw. abgezweigt : es soll der Bückenschild 4—5 Längsfurchen haben, das Untergesicht ohne Mediankiel sein. Was die 4—5 Furchen betrifft, so ist es mir nicht möglich gewesen, solche an den typischen Exemplaren festzustellen, weder bei slrigatus noch sulcalus; hier muss wohl Täuschung oder Verwechslung vorliegen : nur bei sulcatus sieht man zwei flache Längsfalten des Thoraxrückens in dem Zwischenraum zwi­schen dem Mittelstreifen und den Seitenstreifen ; dies sind aber keine

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