Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)
Becker, T.: Chloropidae. Eine Monographische Studie. III. Teil. Die indo-australische Region
CHLOROPIDJÏ. 6T Farbe erreicht nicht ganz den Dreiecksrand, auch bleiben beide Wurzelecken gelb. Fühler : Wurzelglieder rostgelb, das dritte Glied gross, schwarzbraun mit schwarzer Borste. Taster gelb, vorderer Mundrand glänzend schwarz. Stirn lWmal so breit wie ein Auge; dieses kreisrund ; Backen von der Breite des dritten Fühlergliedes. Hinterleib gelb mit unbestimmter brauner Bindenzeichnung. Beine gelb ; Schenkel, namentlich die Vorder- und Hinterschenkel auf der Mitte mit braunem bindenartigen Fleck. Hinterschienen mit deutlicher schwarzbrauner Mittelbinde ; Tarsenendglieder braun. Flügel wasserklar ; dritte Längsader grade ; zweiter Bandaderabschnitt 1 V*-mal so lang wie der dritte. 2 1 2 mm. lang. 2 Exemplare aus Australien : N.-S.-Wales, Paramatta, Mt. Victoria (BÍRÓ ), Ungar. Nat. Museum. 27. Chlorops rubra MEIJERE. Beschreibung nach MEIJERE : Stirne mattroth, vorne schmal gelblich, fast nackt, Scheiteldreieck schmal, dreieckig, hinten weit vom Augenrande entfernt bleibend, die feine Spitze vorn fast bis zum vorderen Stirnrande reichend, glänzend roth, nur der Ocellenpunkt schwarz. Untergesicht rothgelb, weiss bereift. Backen roth, schmal. Hinterkopf roth. Die Wurzelglieder der Fühler gelb, das dritte gross, fast rund, schwarz. Fühlerborste nackt, fein, weiss. Büssel und Tastei bräunlich. Thorax etwas glänzend, roth mit drei sehr breiten braunen Längsstriemen, von welchen die seitlichen vorn abgekürzt sind, die Behaarung sehr kurz. Schildchen etwas gewölbt, roth, am Bande, besonders in der Mitte, mit zahlreichen längeren feinen gelblichen Haaren. Brustseiten roth, fast nackt, die Brust dunkler. Hinterleib kurz und breit, flach, kürzer als der ebenfalls breite Thorax, ganz roth mit etwas weisslichem Schimmer und zerstreuter gelber Behaarung. Beine ganz gelb, besonders die Schienen und Tarsen mit weisslichem Schimmer. Flügel relativ breit ; die Vorderhälfte schwarzbraun ; die Bräunung erstreckt sieb noch etwas über die Diskoidalzelle hinaus, an der Spitze des Flügels zeigt jedoch nur der Vorderrand einen schmalen Saum, welcher sich bis zur Spitze der dritten Längsader erstreckt ; in- und unmittelbar unter der Diskoidalzelle ein glasheller Längsstreifen. Dritte und vierte Längsader parallel; die hintere Querader ein wenig l;inger als die Entfernung der Querader und ebenso lang wie der letzte Abschnitt der fünften Längsader. Schwinger weiss. Körper- und Flügellänge 3 mm.