Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)

Becker, T.: Chloropidae. Eine Monographische Studie. III. Teil. Die indo-australische Region

9 -2 TH. BECKER Sumpf Muara Antjol nahe Batavia, Dezember. JACOBSON leg. Anmerkung: Eine schöne, grosse breitgebaute Art, die mit der feinen weissen Pubescenz aller Körpertheile und durch die ge­schwärzten Flügel auffällt. Die Flügeladerung ist bemerkenswerth : ein­mal ist die erste Längsader sehr dick und lang, sie mündet jenseits der Flügelmitte in den Vorderrand ; dann ist auch die kleine Querader, der Mündung der ersten Längsader gegenüber, weit über die Flügelmitte hinaus gestellt ; sie steht im dritten Viertel der Diskoidalzelle und ihre Entfernung von der Gabel der zweiten und dritten Längsader ist dop­pelt so gross wie von der hinteren Querader. 28. Chlorops paludosa MEIJERE. Beschreibung nach MEIJERE : Kopf gelb, besonders das Untergesicht und die Backen mit weiss­lichem Schimmer. Scheiteldreieck schmal, hinten weit vom Augenrande entfernt, vorn in eine feine Spitze bis zum vorderen Stirnrande vor­gezogen, glänzend rothgelb mit feiner auch schwarzer Mittelfurche. Hinterkopf rothgelb mit grossem schwarzen Mittelflecken, welcher sich vom Hinterkopfsloch fast bis zum Scheitel erstreckt. Wurzelglieder der Fühler gelb, das dritte Glied fast rund, samt der Arista schwarz. Rüssel mit etwas verlängerten Sauglappen, gelbbraun, desgleichen die Taster. Thorax rothgelb, kaum glänzend, mit drei sehr breiten schwärz­lichen Längsstriemen, die seitlichen vorn abgekürzt, die Behaarung äusserst kurz, gelb. Brustseiten rothgelb, ebenfalls sehr kurz hell be­haart. Schildchen rothgelb, oben flach, gerandet, an der Spitze mit zwei längeren, aber nicht starken weissen Borsten. Hinterleib breit und kurz, so lang wie der Thorax, ganz glänzend dunkelroth, mit weisser Behaarung. Beine rothgelb, die Vorderschienen in der Endhälfte und die Tar­sen braun. Hinterschenkel mitunter ebenfalls braun. Flügel relativ breit, am Wurzel- und Vorderrandtheile breit ge­bräunt. Dies erstreckt sich nach unten etwas über die vierte Längsader, abwärts etwas über die Diskoidalzelle hinaus ; in letzterer Zelle ein glasheller Längsstrich. Die Entfernung der Queradern bedeutend grös­eer als die Länge der hinteren Querader, letztere auch kürzer als der letzte Abschnitt der fünften Längsader. Schwinger gelbweiss. Körperlänge 3'5 • Flügellänge 3 mm. Sumpf Muara Antjol in der Nähe von Batavia, Dezember, JACOB­SON leg. Museum von Amsterdam. 1 Exemplar von Neu-Guinea. Seleo, Berlinhafen ( BÍRÓ ), Ungar. Nat. Museum.

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