Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)

Becker, T.: Chloropidae. Eine Monographische Studie. III. Teil. Die indo-australische Region

CHLOROPID JS. 165 fast den ganzen Ring einnimmt und nur einen schmalen Hinterrand­saum stehen lässt; sie steht mit den Seitenflecken des zweiten. Ringes in Verbindung ; der vierte und der fünfte Ring haben schmälere Vorder­randsbinden, die auf der Mitte eine dreieckige Verlängerung zeigen: die Hinterleibsspitze ist wieder ganz gelb. Beine gelb mit braun ban­dierten Schenkeln. Flügel wasserklar mit farblosen Adern. I 1 2 mm. lang. 3 Exemplare von Formosa: Tainan, Febr. ( S AUTER ), Ungar. _\at. Museum. 194. Oscinella selachopina THOMS. Thorax und Schildchen von schwarzer Grundfarbe, braungrau be­reift und reihenweise punktiert, so dass sich drei Reihen zusammen­gedrängter Punkte ergeben, ähnlich wie bei der Gattung Elachiptera. Das Schildchen soll halbkreisförmig sein (ist nicht mehr sichtbar) ; die sehr kurze Behaarung ist weisslich. Brustseiten glänzend pechbraun, Meso- und Pteropleuren grau bestäubt. Schwinger rostgelb. Kopf matt braungrau. Stirn stark vortretend, vorne abgerundet und auf ihrer Oberfläche im Ganzen etwas vertieft, was aber auch durch Eintrock­nung enstanden sein kann : ein Scheiteldreieck ist nicht zu sehen, statt dessen zieht sich eine kleine Leiste vom Ocellenhöcker nach abwärts. Augen nackt, rund, verhältnismässig klein. Gesicht etwas zurückwei­chend. Backen breit, schmutzig gelb, so breit wie 1 3 der Augenhöhe ; unter dem Stirnrande liegen die kleinen rothen Fühler mit kurzer nackter Borste. Hinterleib braun mit feinen gelben Hinterrandsäumen. Beine rostgelb ; Schenkel und Schienen auf der Mitte verdunkelt. Flü­gel schwach graubräunlich mit dunklen normalen Adern. 3 mm. lang. Aus Sydney. Type im Reichsmuseum zu Stockholm. Melanochaeta BEZZI. 195. Melanochaeta flavofrontata BECK. Es ist dieselbe Art, die ich in Unter-Aegypten fand ; ich bemerke nur eine geringe Verdunklung an den Vorderbeinen, wodurch sich diese Exemplare aus Hinter-Indien etwas abheben, welche Verdunklung sich bei einem Exemplar so weit steigert, dass Vorderschiene und Tarsen schwarzbraun sind und dass man an der Innenseite der Vorderschenkel dicht vor der Spitze einen kleinen braunen Flecken findet ; für gewöhn­lich zeigt sich nur eine Bräunung der Vordertarsen und die Spur einer braunen Mittelbinde auf den Hinterschienen. 1 1 2—d mm. lang. 10 Exemplare aus Mittel-Annam (FRUHSTORFER). Wiener Hof­museum.

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