Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 7. (Budapest 1909)
Hendel, F.: Über die Gattung Euxesta, Loew. (Dipt.)
162 friedrich hendel des Praelabrums und die Taster rostrot. Clypeus stahlblau, unter den Fühlern weiss bestäubt. Thorax und Schildchen dunkel blaugrün, an den Pleuren glänzend, auf dem Eücken durch ein schütteres fuchsrotes Toment wenig glänzend. Hinter den Quernahtästen ein brauner Wisch. Von allen mir bekannten Arten hat diese den schlankesten Körperbau, sind Thorax und Hinterleib am schmälsten. Dadurch erinnert Eux. Schnusei an die Chaetopsis-Arten. Hinterleib glänzend schwärzlich, mit etwas grünlichem Schimmer. Das erste Glied des Ovipositors herzförmig, ziemlich breit, etwas länger als breit. Hüften rotgelb, vordere an der Aussenseite etwas grünlich schimmernd. Beine pechbraun, Schenkel an der Wurzel und an der Spitze oft ziemlich breit rot; manchmal auch nur die äussersten Knie rot. Metallglanz an denselben sehr gering. Füsse rot, die vordersten oft verdunkelt. Flügel mit 4 breiten, braunen durchgehenden Querbinden. Die zweite ist die breiteste. Ihre äussere Grenze ist eine Linie von der Mündung der Subcosta über die kleine Querader zum Hinterrande ; ihre innere Grenze geht hart an den Basalzellen vorüber. Die 3. und 4. Binde erfüllen die ganze Flügelspitze jenseits der hinteren Querader, die an der inneren Grenze liegt, und lassen nur einen glashellen Streifen in der Mitte frei, der senkrecht auf den Adern steht, so breit wie die 3. Binde, aber schmäler als die 4. ist und oben nur die 2. Längsader berührt; seine untere Grenze ist bräunlich verwaschen. Schüppchen bräunlich, Schwinger gelb. Körper 5—6 mm. Flügel 4—5 mm lang. Anmerkung. Euxesta (basalis SCHINER) = Schineri nom. nov. hat einen an der Wurzel gelben Hinterleib und plumperen Körperbau. Ihre Backen und Stirne sind schmäler, das Epistom weniger convex und weniger vorspringend. Der glashelle senkrechte Zwischenraum zwischen der 2. und 3. Binde ist streifenförmig gleichbreit, schmäler als die dritte und die gleichbreite 4. Binde. Bei Eux. Schnusei ist obiger Zwischenraum oben merklich breiter als unten, so breit als die dritte Binde, welche wieder schmäler als die 4. ist. Der Zipfel der Analzelle springt bei letzterer deutlich über die Zelle vor, während er bei Eux. Schineri nicht stärker als der obere convexe Teil der Analzelle vortritt. Diese Art ist auch konstant etwas kleiner und hat kürzere, breitere Flügel. 11. Euxesta acuta, n. sp. 1 d" aus Peru (Callanga) ; Ungar. National-Museum. Stirne schmäler als ein Auge ; spärlich und auch an den Seiten wenig auffallend behaart. Strieme, Fühler und Backengruben matt rot-