Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 7. (Budapest 1909)
Hendel, F.: Über die Gattung Euxesta, Loew. (Dipt.)
über íme gattung euxesta, loew. 163 gelb ; Scheitelplatten und Ocellendreieck wie der obere Hinterkopf glänzend metallisch blau. Clypeus und das grosse Praelabrum, sowie die Taster hellgelb, seidenartig glänzend. Thorax und Schildchen schwärzlich, mit geringem metallisch grünen Schimmer. Eücken von einem bräunlichen Tomente ziemlich matt. Der Hinterleib erscheint nur glänzend schwarz oder pechbraun. Beine einfärbig pechbraun mit geringem Metallglanz, Hüften und Knie etwas heller, mehr rotbraun. Füsse nicht lichter. — Aderung sehr charakteristisch. Costa in der Mitte merklich verdickt und convex vorgewölbt. Badialader aus zwei flachen Bogen bestehend, die in der Ader unter einer nach vorne gerichteten Spitze zusammenstossen. Flügel bräunlich hyalin mit 4 dunkleren, verwaschenen Querbinden, deren Grenzen sehr undeutlich sind. Die zweite beginnt mit der braunen Subcostalzelle und geht senkrecht und gerade nach hinten, sich merklich verbreiternd. Die dritte geht über die hintere Querader, ist ziemlich gleichbreit und etwas nach aussen convex; sie ist schmal und durchgehend. Die vierte Binde hängt mit der dritten vorne nicht zusammen, liegt mehr über als an der Spitze, reicht bis unter die Discoidalader herab und hat eine sehr verwaschene innere Grenze. Schüppchen braun, Schwinger gelb. Körper und Flügel kaum 3 mm lang. 12. Euxesta Bilimeki, n. sp. 1 d" , Mexico (Quadalup), leg. BILIMEK ; k. k. Museum Wien. Auf diese Art stimmt das, was LOEW über die Euxesta Annonae, FAB. schreibt. Der Thoraxrücken hat aber eine bräunliche Bestäubung. Der wichtigste Unterschied liegt in der Flügeladerung und -Zeichnung. Durch den langen, schlanken Zipfel der Analzelle ist unsere Art von allen anderen charakterisiert. Dieser Zipfel ist so lange wie die Analzelle selbst und länger als der bis zum Flügelhinterrande gehende Rest der Analader. Er ist scharf abgesetzt, gleichbreit, schlank, dann zugespitzt und durch eine rechtwinkelig gebogene Querader mit der Analzelle vorne verbunden. Die Flügelzeichnung besteht aus 4 isolierten braunen Querbinden. Die zweite liegt unter der schwarzbraunen Subcostalzelle, wird nach hinten breiter und lichter, erreicht den Hinterrand des Flügels nicht ganz, da sie hinter der Posticalader verwaschen wird. Sie ist innen convex, aussen gerade und senkrecht auf die Costa begrenzt. Letztere Grenze berührt fast die kleine Querader. Die dritte Querbinde ist an der Discoidalader ebenso breit wie die zweite, die vierte oder Spitzenbinde wenig schmäler. Die glashellen, milchig schimmernden Zwischen11*