Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

DIE CENTAUREEN DES UNGARISCHEN NATIÜNAL1IUSEUM8. 65 lieh letztere sind oft recht häufig, so in Welschtirol stellenweise häufiger als die übrigen Formen der C. jacea. II. variisquama 3 Bg., dabei J. v. K OVÁTS , Fl. exs. Yindob. No. 837 p. p. (gemischt mit C. angustifolia var. intégra sbvar. Pannonica f. gla­brescens C. I. a. 2.). 171. fimbriatisquama 2 Ex. ; eines davon, das durch verkleinerte Anhängsel etwas abweicht, ist als C. Hladnikiana FISCH, bezeichnet. C) sbsp. C. angustifolia 95 Bg. ; davon : I. intégra 87 Bg. ; dabei : a) Pannonica 72 Bg., und zwar : 1. vera 48 Bg., unter ihnen: M. GANDOGER, Fl. Gall. exs. No. 643 als C. amara f. incisa ; auf einem andern Bogen der gleichen Nummer, der sich im Besitz des Münchener Staatsherbars be­findet, liegen : 1. C. Pannonica übergehend zu Weldeniana ; 2. C. eunigrescens f. Gentiiiana ; 3. C. ramosa (d. i. der angustifolia entsprechende Subspezies der C. nigrescens W.) ; F. SCHULTZ Hb. norm. No. 88 (als C. Debeauxii) und No. 2851 (als C. Pan­nonica ); Fl. exs. Au.-Hung. No. 3419 (enthält vera mit gla­brescens gemischt). — Die meisten Exemplare dieser Form stammen aus Ungarn. Ebenso typische Stücke sind jedoch, wie das Herbar lehrt, auch in Frankreich und in Elsaß zu finden. Auch in Bayern ist diese Form stellenweise häufig. Von einer geographischen Isolierung der Pannonica oder von einer Be­zeichnung derselben als östliche Basse 1 kann also nicht die Bede sein. Die Abgrenzung gegen Weldeniana ist oft nicht leicht. Solche Übergangsformen zog ich fast ausschließlich hieher ; sie sind, wie schon oben bemerkt, bei Fiume sehr häufig, finden sich jedoch auch in Frankreich, Ungarn und Italien (Florenz). Ein typisches, nur etwas schlafferes, belgisches, von A. THIELEN gesammeltes Exemplar trägt den Namen C. Huesendonckii v. HEURK. 2. glabrescens 16 Bg. : unter ihnen: J. v. KOVÁTS , Fl. exs. Yindob. No. 837 (als C. j var. vulgaris) p. p. der andere Teil zu C. jungeas var. variisquama gehörig ; J. DöBFLERHb. norm. No. 4154. 3 .minor 8 Bg. ; unter ihnen CALLIER, PL. Herceg. 1895 No. 196 (als C. amara). Diese Exemplare neigen etwas zu C. H elde­niana ; BRIQUET zieht sie zu seiner C. j. var. amara, HAYEK zur C. Weldeniana. b) Weldeniana 15 Bg., und zwar: 1 . apricorum 8 Bg., dabei: Fl. exs. Austr.-Hung. No. 226 (2 Bg.) 1 Sicher ist jedoch, daß der Prozentsatz der Exemplare mit rein weißen Anhängseln wächst, je weiter die Pflanze nach Osten vordringt. N. B. ! Nach einiger Zeit bräunen sich die Anhängsel im Herbar. Annalea Musei Nationalis Hunçjarici. VI. o

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