Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

66 "WILHELM GUGLER die auf der Scheda beigefügte Bemerkung aus RCHB. FIL . Icon, über die zylindrische Form der Köpfchen stimmt manchmal recht wenig auf die vorliegenden Exemplare. RCHB. Exs. Xo. 577 1 (als a mura). — NB. Die sbvar. Weldeniana ist durchaus nicht auf die Balkanländer beschränkt, sondern kommt typisch auch in Frankreich und Italien vor, wie je 1 Exemplar von Menton, Vaucluse und aus Kalabrien bezeugen. 2 . dumeticolii 4 Bg., dabei NOE, Hb. Hum. Xo. 565; diese Exem­plare neigen ± zu Pannonica (C. I. a. 2.). - Auffällig ist eine rein grüne Form, die SIMONKAI Ende November bei Budua in Süddalmatien sammelte ; sie hat auch stark verbreiterte Blätter. 3 . deserticola 3 Ex.; dabei: XOE, Hb. flum. Xo. 611 (als C. amara var. humilis). II. semifimbriata 4 Ex., sämtlich zu a) 1. pseudocanëÊbens gehörig. HI. pseiidofimbriata 4 Ex., sämtlich zu a) 1. grisea gehörig: dabei: REVERCHON, PI. de Corse No. 204 (als C. nir/rpftcens) p. p. (vermischt mit C. eu-jacea vor. fnnbriatu f. commntata ). 20. C. nigrescens W. — Über ihre Artberechtigung, die Zuge­hörigkeit zur Gesamtart C. jacea Vis. non JJ. sowie die Unterschiede von C. jacea L. und C. nigra L. siehe unter Nr. 17. — Lange Zeit wurde der WiLLDENow'sche Name C. nigrescens von den Autoren in so verschiedener Auffassung angewendet, daß er tatsächlich einen Stein des Anstoßes bildete, namentlich, da bei falscher Übertragung desselben auf andere Pflanzen, meist Formen der C. jacea L., für die wirkliche nigrescens neue Bezeichnungen nötig wurden. Deshalb meinte B RIQUET, ihn abschaffen zu müssen. Nun ist jedoch durch die grundlegenden Arbeiten A. KERNER'S und H AYEK'S über das einschlägige Material des WiLLDENow'schen Herbars unumstößlich festgelegt, welche Pflanze dieser Autor meinte. Es fehlt somit, meiner Meinung nach, jeder Grund, dem BRIQUET'schen Vorschlage zu folgen. Sieht man von den französischen Autoren ab. die zum Teil die C. nigrescens W. auf C. serotina BOR. (-C. angustifolia (sbsp. der C. jacea) var. pseudofimbriata mh.) bezo­gen, so findet man allgemein als C. nigrescens Pflanzenformen zusam­mengefaßt. welche der C. jacea L. nahe stehen, sich jedoch wesentlich von ihr durch die auseinandergerückten, kleineren Anhängsel unter­scheiden. Diese große Übereinstimmung der verschiedensten Autoren berechtigt zur Übertragung des WiLLDENow'schen Namens auf den gan­1 Typisch, so auch HAYEK ; BRIQUET führt diese Nummer unter seiner C. j . var. amara auf.

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