Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

64 "WILHELM GUGLER zeigt dieser Stellung gemäß oft ein + starkes Zurücktreten der spinnwebigen Behaarung ; ein solches Ex. von Avignon kann ich von ungarischen Stücken nicht unterscheiden; ebensowenig ein Exemplar aus Spanien, das ich im Hb. DEGEN sah. 2. Haynaldi ist durch 6, sämtlich vom loc. class, stammende Bg. vertreten. II. semipectinata 15 Bg. ; hievon : •d) 1. a ) creberrima 11 Bg., von denen 7 aus Ungarn stammen ; diese Varietät ist dort, wie auch mein Sammelergebnis im Jahre 1904 bestätigt, viel häufiger als die typische Varietät der C. jacea (Vgl. auch SIMK. Enum. fl. Transs. p. 34-5); ferner: M. GANDOGER Fl. Gall, exs. 1 No. 638 (als C. microptilon, gemengt mit A. I. a. 1. a.) u. 653 (als C. spinulescens GDG.) 2. pseudobracteata 2 Bg. ; beide äußerst typische Exemplare ent­haltend ; einer stammt aus den Pyrenäen, der andere vom Balkan, b) recurvata 4 Bg. NB. Sämtliche recurvata-Formen gleichen I dem Bastard indurata x jacea mh., d. h. die der semipectinata derjenigen Form dieser Hybriden, bei deren Bildung eine Form der var. typica der betreffenden /lycea-Unterart beteiligt ist und die der fimbriata solchen Bastardformen, denen als alter parens eine semipectinata resp. fimbriata-Form zukommt. III. fimbriata 13 Bg. (1 Ex., das GANDOGER bei St. Julien sammelte, steht ' zwischen vulgata und recurvata ; es ist als C. spinulescens GDG. be­zeichnet ; es wurde bei 2 mitgezählt). a) 1. commutata 7 Bg., dabei: REVERCHON, PI. de Corse No. 204 als nigrescens ; p. p. der entsprechenden angusti folia-Form ange­hörend, daher auch die verschiedene Deutung dieser Exsikkaten­Nummer durch BRIQÜET (C. j. var. pratensis BRIQU.) und ROUY (C . pratensis Rasse serotina). b) pseudorecurvata 6 Ex., dabei : DÖRFL. Hb. norm. No. 4156 (als C. Fleischen HAY.). R) sbsp. C. jungens 11 Bg., davon : I. efimbnata 6 Bg. ; dabei: Fl. exc. Austr.-Hung. No. 225 min. p. p. (maj. p. p. : eu-jacea typ. vulgata). NB. In schedis bezeichnete ich früher schwächere, hieher gehörige Exemplare vom Aussehen einer mittelhohen, jedoch breitblättrigen Pannonica (C. I. a.) als f. pseudo­amara ; derartige Stücke von Budapest und Preßburg stimmen völlig mit solchen von Triest, Bozen und Kiva überein ; sie sind teils An­näherungen der Pannonica an eu-jacea, welche ersterer noch ziem­lich nahe stehen, teils Übergänge von bractcata zu Pannonica ; nament­1 Es ist nicht ausgeschlossen, daß die Exemplare der beiden angeführten Nummern, die ich sab, zum schwer nachweisbaren Bastard C. jacea X nigrescent (dubia) gehören. Vgl. auch Nr. 20 Aufzählung A. II. a.

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