Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Mauritz, B.: A nadapi zeolithek

ZEOLITHE VON NADAP. quantitative Analyse ; infolgedessen kann liier die Ursache der Ab­weichung nicht begründet werden. Zum Vergleich sollen die folgenden Angaben dienen : KOSE-TENNE v. FRITSCH LUEDECKE MAURITZ <• : c — (001) : (001 ) = 70°14' 68°13' 68°21-2' 68°13' | aus­68°ro' gezeichnete 68° 19 1/® I Reflexe m: m = (110): (110) rr 44°50' 45°52' 45°54-6' 44°50' Die Unbeständigkeit der Winkelwerthe beim Epistilbit wurde schon früher beobachtet und mit ihrer Untersuchung beschäftigte sich TRECHMANN. 1 Die optische Verhältnisse wurden von DES C LOIZEAUX, 2 TENNE :T und KINNE 4 genau untersucht. Meine Beobachtungen am Epistilbit von Nadap stimmen vollständig mit den früheren Angaben überein. (Fig. 1. im ungarischen Texte.) Die optischen Axenebene geht parallel der Symmetrieebene; der stumpfe Bisectrix c fällt in den stumpfen Winkel ß; m weissem Licht gemessen c : c = 87ü°. Die gekreuzte Dispersion ist nicht auffallend; Doppelbrechung negativ ; der mittlere Brechungsexponent ß — 1 '5 ca. mit Hülfe der Einbettung in stark brechenden Flüssigkeiten bestimmt. Der Axenwin­kel 2A7f = 70° ca, genaue Messungen wurden nicht ausgeführt, weil es nicht gelungen ist aus den dünnen Krystallen entsprechende orien­tierte Schliffe herzustellen. Es erwies sich interessant zu untersuchen, ob der Epistilbit von Nadap bei dem Erwärmen sich ähnlich verhalten wird, wie die Epis­tilbit anderer Fundorte, die von RINNE 5 untersucht worden. Die optischen Veränderungen bei dem Erwärmen sind tatsächlich dieselben, welche schon bekannt sind. Bei dem Erwärmen wird der Winkel c : c = 8Va° ständig kleiner; wenn der Krystall an der Luft liegen bleibt, gewinnt er wieder den früheren Wassergehalt und die normalen optischen Zustände kehren zu­1 TRECHMANN : Über einige Beobachtungen am Epistilbit. (Neues Jahrb. f. Min. Geol. Pal. 1882. II. 260.) - DES CLOIZEAUX 1. c. : T TKNNK 1. c. 4 HINNE : Über die Umänderungen, welche die Zeolithe durch Erwärmen bei und nach dem Trübewerden erfahren. (Sitzungsber. k. preuss. Akad. Wiss. Berlin. 1890. 1163.) 5 KINNF. 1. O.

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