Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)
Mauritz, B.: A nadapi zeolithek
Di BÉLA MAURITZ rück. Bei stärkerem Erhitzen nimmt der Krystall auch optisch die rhombische Symmetrie an, es wird nämlich c = c, a = b, b - a. Somit fällt nun die optische Axenebene mit der Querfläche {lOOj zusammen, a ist der stumpfe Bisectrix. (Fig. 2. im ungarischen Texte.) In Ohl oder Canadabalsam eingebettet kann der Krystall kein Wasser aufnehmen und die rhombische Symmetrie bleibt ständig. Der Heulandit ist an diesem Fundorte viel häufiger als der Epistilbit. Seine KrystaUe erreichen Dimensionen bis 1 Centimeter : meist wasserklar oder weiss, selten etwas gelb gefärbt ; die häutigsten Combinationen sind in Fig. 1—2 abgebildet. Die beobachteten Formen sind die folgenden : 1 C =R {001} b = {010} m = {110} t = {201} s = {201} x = {021} u = {111} Die Ausbildung der Krystalle ist tafelig nach [010) (diese Flächen zeigen infolge der ausgezeichneten Spaltbarkeit Perlmutterglanz) und etwas in die Länge gezogen nach [201) ; das Prisma erscheint nur in Form von kleinen Dreiecken; [021) und (ill) sind nur sehr selten zu finden als feine Streifen. Im Allgemeinen ist die Oberfläche der einzelnen Formen uneben und man erhält keine gute Beflexe. Höchst interessant sind die optischen Verhältnisse des Heulandits. welche durch BINNE'S 2 eingehende Untersuchungen genau bekannt sind ; die Heulandite der verschiedenen Fundorte verhalten sich optisch nicht ganz gleich. In sämmtlichen Heulanditen, so auch in denjenigen von Xadap steht die optische Axenebene senkrecht auf die Symmetrieebene. Aber sonst sind die Krystalle optisch nicht homogen. Wenn wir aus einem Heulanditkrystall von Xadap eine Beibe von Spaltblättchen (parallel der Symmetrieebene) darstellen, können wir die folgenden Beobachtun1 Die krystallographische Aufstellung nach DANA : System of Mineralogy 1802. 2 RINNE: Über Faujasit und Heulandit. (Neues Jahrb. f. Min. Geol. Pal. 1887. II. 25.)