Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)
Mauritz, B.: A nadapi zeolithek
543 r>' BÉLA MAURITZ Fig. 9 10 gezeichnet; seltener zu beobachten ist die in Fig. 6—7 gezeichnete Ausbildung. Die nur spärlich vorhandenen Zwillinge nach JllO} sind in Fig. 4 -5 sichtbar gemacht (in den beiden letzten Zeichnungen sind die Krystalle aus der gewöhnlichen Aufstellung verdreht) : endlich wurde in Fig. 8 (in Horizontalprojection) ein Penetrationszwilling nach (110) gezeichnet, ähnliche wurden durch HINTZE 1 am Epistilbit von Island abgebildet. Alle diese Krystalle erreichen eine Dimension von höchstens 3 Millimetern ; gewöhnlich sind sie wasserklar, nur selten durch Eisenrost gelb gefärbt. Gewöhnlich ist nur die eine Hälfte ausgebildet; mit dem andern Ende sind sie an der Unterlage festgewachsen. Falls an den Krystallen beide Enden frei ausgebildet sind, erweisen sich die terminalen Flächen oben und unten identischen Formen zugehörig; auf optischem Wege ist es nachweisbar, dass diese Krystalle Penetrationszwillinge nach (100) sind, ähnlich den isländischen, die gleichfalls schon HINTZE abgebildet hat. Bezüglich den einzelnen Formen kann man das Folgende erwähnen : c [00l] mit ebenen glänzenden Flächen vorhanden, liefert ausgezeichnete Beflexe ; vi (110] gleichfalls mit glänzenden, aber oft unebenen Flächen ; M{Oll) eine nur selten vorhandene Form, deren Flächen matt und die Beflexe nur unsicher bestimmbar sind : b (OlOj infolge der ausgezeichneten Spaltbarkeit mit perlmutterglänzenden Flächen, an welchen keine Spuren der Zwillingsbildung zu beobachten sind. Trotzdem, dass die Flächen r, m und b in vielen Fällen ausgezeichnete Beflexe lieferten, sind die Krystallwinkeln doch unbeständig. Abgesehen von der Form (011), deren Beflexe verwaschen sind, die Winkelwertbe der Basisflächen weichen ziemlich ab von BOSETENNE'S 2 Beobachtungen und stimmen fast überein mit den "Werthen. die bei v. FRITSCH : l und LUEDECEE 4 zu finden sind. Eetztere erklärt die Abweichung der Winkelwerthe beim Beissit (= das Epistilbit-Vorkommen auf der Insel Santorin) durch den Kalium- und Natriumgehalt. Das von mir gesammelte Material reicht nicht aus für eine vollständige 1 HINTZE: Beträge zur Kenntniss des Epistilljits. (Zeitschr. f. Kryst. und Min. VIII. G05.) •-Î TENNE: Neues Jahrb. f. Min. Geol. Pal. 1880. I. 43. v. FRITSCH 1. c. 4 LUEDECKE: Über Reissit. (Neues Jahrb. f. Min. Geol. Pal. 1881. I. 162.)