Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)
Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera
DIE CENTAUREEN DES UNGARISCHEN NATIÜNAL1IUSEUM8. 165 menfließen der untersten Anhängsel beiderseits der Hüllschuppen entsteht, oft sehr deutlich ausgebildet ist. Eine Formenabgrenzung auf dieses Merkmal hin ist jedoch meistens nicht möglich, zumal es in verschieden starker Ausbildung bei verschiedenen Köpfchen der gleichen Pflanze auftreten kann. Übersieht der Unterarten und T 'arietäten der C. maculosa LAM. sensu latiore. A) Köpfchen ziemlich groß (durchsch. 14:9 mm), kugelig-eiförmig; Anhängsel schwarz- oder tiefbraun, deshalb sich scharf von den grünen Hüllschuppen abbebend ; Fransen länger als die Anhängselbreite ; Pappus so lang als die Achäne. ... _____„ C. triniaefolia (HEUFF.) (subspecies). R) Köpfchen ziemlich groß (durchschn. 14: 10 mm), kugelig-eiförmig; Anhängsel schwarz oder tiefbraun, deshalb sich scharf von den grünen Hüllschuppen abhebend ; Fransen länger als die Anhängselbreite ; Pappus stets kürzer, meist halb so lang als die Achäne. oder noch kürzer bis fehlend. C. Rhenana (Boa.) (subspecies), T. Pappus wohl entwickelt, etwa halb so lang als die Achäne oder etwas länger. ______„__„.. „ .... genuina (varietas). II. Pappus rudimentär oder fehlend. Reichenbachioides (SCHUR.) (varietas). C) Köpfchen ziemlich groß (durchschn. 12:9 mm), kugelig-eiförmig; Anhängsel meist hellbraun bis gelblich, deshalb von den grünen Hüllschuppen nur wenig abstehend ; die stets helleren Fransen etwa doppelt so hing als die Anhängselbreite, meist zahlreich (bis 12 jederseits) ; Pappus etwa gleich dem dritten Teil der Achänenlänge. C. eu-marnlosa (subspecies). I. Anhängselfransen jederseits 7 12; untere Fransen wenig zusammenfließend ; Anhängsel hellbraun ; Nerven der Hüllschuppen deutlich sichtbar. typica (varietas). II. Anhängselfransen jederseits 5 7, etwas verkürzt; untere Fransen stark zusammenfließend und hiedurch deutliche häutige Ohrchen bildend ; Anhängsel hellgelblich ; Nerven der Hüllschuppen auffallend stark, kielförmig hervortretend. ______ Vallesiaca (JORD.) (varietas\ D) Köpfchen mittelgroß (durchschn. 11:7 mm), eiförmig, oft ± gestreckt ; Anhängsel schwarz bis braun, auffallend klein ; Fransen spärlich (jederseits 4 6), etwa so lang als die Anhängselbreite ; Pappus etwa gleich dent dritten Teil der Achänenlänge. C. micranthos (GMEL. als Art) (subspecies). Im folgenden seien noch die systematisch weniger wichtigen Formen der angeführten Unterarten und Varietäten sowie die für meine Einteilung in Betracht kommenden Synonyme genannt. Namentlich PANCIC verwirrte die nomenklatorischen Verhältnisse des Formenkreises dadurch, daß er die zugehörigen, von ihm in Serbien gesammelten Formen als neue Arten beschrieb, ohne sich darum zu kümmern, daß die gleichen