Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)
Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera
12-2 WILHELM GUGLE R Pflanzen aus dem benachbarten Ungarn schon bekannt und beschrieben waren. A) C. triniaefolia (HEUFF. En. pl. Ran. Tem. als Art) (subspecies) ; zuerst (1829) wurde sie von HEUFFEL in sched. als Varietät der C. maculosa aufgeführt; C. myriotoma Vis. et PANC. Fl. Serb. rar. aut nov. dec. II.; C. paniculata var. altissima WIERZB. in sched. Nicht sehr selten finden sich niedrige Exemplare, auf die der letztere Name wenig paßt ; sie unterscheiden sich auch durch breitere und meist stärker behaarte Blattzipfel vom Typus; sie bilden die f. umbrosä (SIMK. Magy. Növényt. Lap. III als var.). B) C. Rhenana (BOR. Fl. d. centre ed. III. als Art) (subspecies). Fast noch öfter wie alle anderen in der Tabelle genannten Unterarten und Varietäten wurde diese Pflanze, d. h. ihre typische Form als C. paniculata L., oft auch als C. maculosa LAM.) 1 aufgeführt. ROUY Fl. d. Fr. IX. nennt sie C. paniculata sbsp. maculosa var. Rhenana. Als Synonym rechne ich zu ihr die C. Pedemontana JORD. Pug. pl. no\. (1851) und die allerdings stets etwas fraglich bleibende C. Stoebe L.) 2 T. genuina (varietas). Synonyme siehe bei B. Erwähnenswerte Formen dieser weitverbreiteten Pflanze sind : f. arenicola, so benenne ich die schon RCHB. FIL . bekannte Form, vgl. Icon. XV. tab. 48 fig. II., deren Blätter, namentlich die oberen, viel weniger geteilt sind als bei der Normalform ; sie scheint sich nur in ganz lockerem Sandboden zu bilden ; f. pallida ist durch bleichgelbe Anhängsel ausgezeichnet ; f. canesiens ist eine auffällig stark behaarte bis weißfilzige Form. Großköpfige Stücke mit auffallend großem, schwarzem Anhängselfleck bilden die /'. megamelas (BORB. pro var.). Andere, einer Benennung würdige Formen konnte ich nicht konstatieren, es sei denn, daß man die sehr häufigen Übergänge zu sbsp. eu-maculosa (vgl. unten /. Mureti) und sbsp. micranthos mit Namen belegen wollte. II. Reichenbachioides (SCHUR En. pl. Transs. als Art) (varietas» ; C. Reichenbachii SCHUR 1. c. ; C. Biebersteinii var. epapposa SIMK. Enum. fl. Transs. ; C. calvescens PANC. Fl. Serb. Daß letzteres Synonym hieher gehört, ergab eine genaue Untersuchung mehrerer Originalexemplare. Nach der Beschreibung von PANCIC sollte sich seine Pflanze allerdings 1 KOCH schreibt im Taschenb. d. deutsch, u. Schweiz. Flora (1844) p. 305 fälschlich maeulata. 2 Diese Bezeichnung wenden KROCKER Fl. Sil. III. p. 487 und ECHB. Fl. Germ. exc. p. 215 an ; letzterer nennt die C. Stoebe eine «planta problematica», die sich nach CLUSIUS von C. paniculata L. durch niedrigen Wuchs, dichteren Filz und dünnere, rutenförmige Äste unterscheiden soll. Der Vorschlag HAYEK'S, diesen zweifelhaften Namen gänzlich fallen zu lassen, ist sehr am Platze; da man aus den Angaben von CLUSIUS sowohl als denen von NEILREICH, welcher sich auf erstere bezieht, nichts sicheres entnehmen kann.