Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

12-2 WILHELM GUGLER 50. C. Kotschyana HEUFF. — Diese prächtige Art, die keineswegs ein Bastard von C. scabiosa mit C. calocejihala (i. e. atropurjmrea W. K.) sein kann, wie BCHB. FIL . vermutete, ändert fast nur in der Blattform und der Stengelhöhe ab. Für die ersterwähnten Variationen kann das bei C. scabiosa (No. 49) gegebene Schema der Blattformen verwendet werden. Auffällig ist allein die f. subspinosa (Vis. als Varietät der C. çàlocephala , wie er fälschlich unsere Art nennt), bei welcher die Endfranse der Anhängsel lang und weichspitzig ausgebildet ist, also ebenso, wie bei der unter No. 43 A. II. a. 1. erwähnten sbf. acuta der C. variegata LAM. rar. aligera f. vulgaris mh. Als f. humilis können niedrige hochalpine Stücke bezeichnet werden, die oft kaum über 10 cm hoch sind. Die var. ochrocej>hala SCHUR ist nach SIMONKAI sicher nur eine Abnormität. Vorhanden sind 30 Bg. ; dabei : Dr. C. ANDRX Exs. No. 402 (2 Bg.) und HEÜFFEL Fl. Ban. No. 28. 3 Bg. gehören der /'. humilis und 3 der f. subspinosa an ; Ubergänge zu letzterer sind auch nicht eben sehr selten. Serbische Exemplare von Kopaonik sind zarter als die sieben­bürgischen und haben kleinere Köpfe. 51. C. Sadleriana JKA. — Wie unter No. 49 genau ausgeführt, halte ich diese verhältnismäßig gut abgegrenzte Basse der C. scabiosa für eine subspecies letzterer Art. 52. C. Tauromenitana Guss. — 2 Bg., beide von Taormina; dabei: HUTER, PORTA, BIGO ex. it. Ital. III. No. 555. Entgegen den Beschreibun­gen der italienischen Floren 1 laufen die Anhängsel meist in ein deut­liches, wenn auch kurzes Stachelchen aus. 53. C. cephalariaefolia WILLK. — Ob die im Prodr. fl. Hisp. von WILLKOMM und LANGE angegebenen Unterschiede von C. scabiosa L. genügen, um von dieser unsere Pflanze als Art zu trennen, wage ich nicht zu entscheiden, da ich von ihr noch zu wenig Material in Händen hatte. Die Stücke, welche ich untersuchen konnte, gleichen in der Klein­heit der Anhängsel, der Kürze der Fransen und der verhältnismäßig geringen Bauhigkeit der Blätter sehr der C. scabiosa sbsp. Badensis var. tenuifolia (vgl. unter No. 49 Tabelle), unterscheiden sich jedoch wesentlich von dieser durch die großen, wenig zahlreichen Hüllschuppen sowie die viel größeren eiförmigen Köpfchen ; auch die im Verhältnis zur Köpfchengröße auffällig großen Achänen sind bemerkenswert. 2 Bg. ; beide : Loscos Ser. exs. fl. Arag. No. 28. 54. C. stereophylla BESSER. — Konstante Unterscheidungsmerk­1 Vgl. BERTOLONI FL. Ital. IX. p. 460 F.; ARCANGELI FL. Ital. p. 714; FIORI e P AOLETTI Fl. analit. d'Ital. III. p. 343.

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